31. Januar 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Behaupteter Start der Börse erwartet …………

Raiffeisen : Börse – täglich aktuel


Die Schweizer Börse dürfte den heutigen Handelstag behauptet beginnen. An den weiteren Börsen Europas rechnen Händler mit einem Konsolidierungstag. Nach dem Kursrutsch vom Vortag bei Aktien seien zentrale Kursmarken angelaufen worden, an denen es auch wieder in die Gegenrichtung gehen könnte. So haben sich die S&P 500 Futures bei rund 2‘270 Punkten wieder gefangen. „Sollten sie hier wieder nach oben drehen, wäre das nur ein Retest des Ausbruchs und damit ein sehr positives Signal gewesen“, so ein Händler. Fundamentale Unterstützung dafür komme aus Japan. Dort hat die Bank of Japan die Wachstumsprognose überraschend deutlich nach oben genommen. „Das ist ein gutes Signal für die Wirtschaftsbelebung in ganz Asien“, meint der Teilnehmer.

SCHWEIZ | Schwacher Wochenauftakt des SMI

Der Schweizer Aktienmarkt hat die neue Woche mit tieferen Notierungen in Angriff genommen. Die Anleger hätten nach der jüngsten Kurserholung erst einmal eine Verschnaufpause eingelegt und Gewinne mitgenommen, hiess es im Handel. Getrübt werde die Stimmung ausserdem vom Entscheid des US-Präsidenten Donald Trump, Bürgern aus sieben muslimisch geprägten Staaten bis auf weiteres die Einreise in die USA zu verwehren. Die deutlichsten Abgaben bei den Blue Chips verzeichneten Aryzta (-2.8% oder -0.81 CHF). Dafür waren allerdings nicht negative Geschäftsnachrichten verantwortlich, sondern vielmehr der Dividendenabgang von 57 Rappen.

GLOBAL | Visabeschränkungen dämpfen Stimmung  

Mit seiner jüngsten Entscheidung hat US-Präsident Donald Trump der Rally an den Börsen vorerst ein Ende gesetzt. Das nun angeordnete Einreiseverbot für Muslime aus bestimmten Ländern wurde nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch von US-Unternehmen der verschiedensten Branchen heftig kritisiert, weil sie ihre Geschäftstätigkeit und ihre Ertragslage gefährdet sehen. Fluggesellschaften bekamen die Folgen der neuen Visavorschriften unmittelbar zu spüren: Sie mussten schon am Wochenende Passagiere auf Flughäfen im Ausland zurücklassen.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch