4. Dezember 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Börse zum Start fester erwartet. Die Schweizer Börse dürfte auf Basis vorbörslicher Indikationen heute fester eröffnen….

Mit deutlich steigenden Kursen auch an den anderen europäischen Aktienmärkten rechnen Händler für die Sitzung zum Wochenauftakt. Auslöser der guten Stimmung ist der US-Senat, der am frühen Samstagmorgen die Weichen für die geplante Steuerreform mehrheitlich gebilligt hat. So zieht der Dollar am Morgen an, was positiv für die exportorientierten Aktien ist. Zudem ziehen die Renditen der US-Staatsanleihen an. Das dürfte laut Händlern nach Europa herüberschwappen und die Kurse der Banken antreiben. An den Märkten in Ostasien lässt sich am Montag aber keine einheitliche Tendenz ausmachen.Die meisten Börsenindizes bewegten sich dort nur wenig nach oben oder unten.

SCHWEIZ | SMI schloss mit Verlusten 

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag nachgegeben. Der SMI startete freundlich in die Sitzung, fiel dann aber rasch in die negative Zone zurück. Ab Mittag erholte sich der Leitindex wieder und kam mit Unterstützung der fester eröffnenden US-Börsen am späteren Nachmittag nahe an sein Jahreshoch vom Donnerstag heran. In einer nervösen Schlussphase wechselte der SMI dann das Vorzeichen noch einmal und die Schlussauktion brachte weitere Abgaben. Logitech (-3.1%) fielen mit Abstand am meisten zurück. Hier seien US-Fonds als Verkäufer aufgetreten, hiess es in Marktkreisen. Klarere Abgaben verzeichneten darüber hinaus weitere Zykliker wie LafargeHolcim (-1.9%), Kühne+Nagel (-1.6%) oder Adecco (-1.6%).

GLOBAL | Politische Nachrichten dominierten 

Politische Nachrichten haben zum Wochenausklang das Geschehen an der Wall Street dominiert. Neben der US-Steuerreform standen vor allem die jüngsten Entwicklungen in der Russland-Affäre im Fokus. Der ehemalige nationale Sicherheitsberater Michael Flynn soll sich laut Medienberichten schuldig bekannt haben, das FBI in der Russland-Affäre belogen zu haben. ABC News berichtete, dass Flynn sich bereit erklärt haben soll auszusagen, dass US-Präsident Donald Trump „ihn angewiesen habe, mit Russland in Kontakt zu treten“.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch