4. Mai 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Zum Start etwas fester erwartet ……

Die Schweizer Börse dürfte heute etwas fester eröffnen. Weiter auf Hausse-Kurs erwarten Händler die europäischen Börsen. „Vom Umfeld kommt kein Störfeuer“, sagt ein Händler. Die US-Notenbank habe wie erwartet erst einmal still gehalten. Da sie die derzeitigen Schwächetendenzen in der Wirtschaft aber als vorübergehend ansieht, geht der Markt weiter von einer Zinserhöhung im Juni aus. Der Goldpreis fällt auf den tiefsten Stand seit sechs Wochen, was für Risikobereitschaft spricht. Auch der Yen als Indikator für die Risikoneigung neigt weiter zur Schwäche. Zu den Vorlagen heisst es, mit den neuen Rekordständen in Korea gewinne die Hausse weiter an Breite.

SCHWEIZ | SMI schloss mit Gewinnen

Der Schweizer Aktienmarkt hat die Gewinne der vergangenen Tage zur Wochenmitte gut gehalten. Am Nachmittag markierte der SMI zwischenzeitlich gar ein neues bisheriges Jahreshoch – ganz knapp unter 8‘900 Punkten. Des weiteren tendierten Geberit (+1.6%) ebenfalls mit klar positiven Vorzeichen, nachdem am Vortag der Quartalsausweis noch Verkäufe ausgelöst hatte. Auch Aryzta (+1.2%) schlossen oben in der Rangliste. Besonders gestützt wurde der Gesamtmarkt jedoch von dem Pharma-Schwergewicht Roche (+1.0%), für den die US-Gesundheitsbehörde FDA einen Test als komplementäre Diagnostik bei einer bestimmten Form von Blasenkrebs zugelassen hat.

GLOBAL | Fed lässt Geldpolitik unverändert

Die Aussicht auf im Juni steigende Zinsen und eine leichte Enttäuschung über den Geschäftsausweis von Apple haben am Mittwoch die Wall Street im Zaum gehalten. Die US-Notenbank hat ihre Geldpolitik wie erwartet unverändert gelassen. Die Aussagen deuteten darauf hin, dass die Fed die Abschwächung des Wirtschaftswachstums im ersten Quartal als vorübergehend einstuft. „Für den Aktienmarkt ergeben sich keine Nachrichten – weder positive noch negative – und dies dürfte den Markt weiter in einer Spanne handeln lassen bis wir mehr Informationen aus Washington über Steuersenkungen und Deregulierung erhalten“, sagte ein Marktstratege.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch