4. September 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Zum Start etwas leichter erwartet. Die Schweizer Börse dürfte heute etwas leichter eröffnen………

Generell rechnen Händler für Europas Handelsplätze mit einem verhaltenen Wochenstart. Der Feiertag in den USA dürfte für geringe Umsätze sorgen und der angebliche Nukleartest in Nordkorea für neue Sorgen vor einer weiteren Eskalation. Anders als vergangene Woche beim Flug einer nordkoreanischen Rakete über Japan stören sich einige Marktteilnehmer diesmal an der entspannten Reaktion auf Nordkoreas Aggression. Im Fokus dürfte daher besonders eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats am Nachmittag zu diesem Thema stehen. Auf der Seite von Konjunktur- und Unternehmensdaten ist es ruhig zum Wochenstart. Etwas im Fokus stehen die Produzentenpreise aus der Eurozone.

SCHWEIZ | SMI schliesst erneut im Plus  

Der Schweizer Aktienmarkt hat die Handelswoche mit einer positiven Note beendet. An der Spitze im SMI/SLI standen zum Schluss LafargeHolcim (+1.4%), und auch andere Zykliker wie Sika (+1.1%) oder ABB (+1.0%) legten zu. Deutlicher im Plus schlossen zudem Julius Bär (+1.3%), Swiss Life und Swatch (je +1.0%). Am anderen Ende der Tabelle standen Kühne+Nagel (-0.6%) zuoberst, gefolgt von Swisscom (-0.3%) und Aryzta (-0.2%). Nestlé (-0.3%) und Novartis  (-0.1%) boten dem SMI keine Stütze, während Roche (+0.3%) etwas zulegte. Bâloise (+0.1%) drehten gegen Handelsende ins Plus. Bei Zurich (+0.2%) wird Alison Martin Anfang 2018 Cecilia Reyes als Group Chief Risk Officer ablösen. Die Britin wechselt im Oktober von der Swiss Re (+0.1%) zur Zurich.

GLOBAL | Moderate Kaufneigung an der Wall Street  

Die Wall Street hat am Freitag leicht im Plus geschlossen und weist damit eine erfolgreiche Wochenbilanz auf. Im Blick stand die Konjunktur, voran der monatliche Arbeitsmarktbericht. Der konnte die Erwartungen zwar nicht erfüllen, doch am Aktienmarkt schadete dies kaum, zumal schwächere Daten auch eine aggressive Geldpolitik verhindern können. Es entstanden im August weniger Stellen als erwartet, zugleich stieg die Arbeitslosenquote. Auch das Lohnwachstum schwächte sich ab. Der Dollar geriet zwischenzeitlich unter Druck, der Goldpreis kletterte auf ein Jahreshoch.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch