5. Oktober 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Börse dürfte knapp behauptet eröffnen…….

Die Schweizer Börse dürfte heute auf Basis vorbörslicher Indikationen knapp behauptet eröffnen. Die anderen Aktienmärkte werden ebenfalls mit einer kaum veränderten Handelseröffnung erwartet. Im Fokus dürfte weiter die Entwicklung in Spanien stehen. Es zeichnet sich weiterhin nicht ab, wie der Konflikt zwischen der Regierung in Madrid und der Provinz Katalonien gelöst werden kann. „Es ist erstaunlich, wie gelassen bis sorglos die Investoren die Entwicklung in Spanien einstufen“, so ein Marktstratege. Eine neue Qualität dürfte der Konflikt erreichen, sollte Kataloniens Präsident Puigdemont am Wochenende die Unabhängigkeit ausrufen oder die Gewalt eskalieren. Der Euro zeigt sich von der Zerreissprobe in Spanien bisher wenig beeindruckt und notiert am Morgen kaum verändert.

SCHWEIZ | SMI nimmt eine Verschnaufpause

Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel zur Wochenmitte auf dem Stand vom Dienstag beendet. Damit hat sich der SMI am Mittwoch eine Verschnaufpause gegönnt – nach vier Handelstagen mit zum Teil deutlichen Kursgewinnen und neuen Jahreshöchstständen. Am Morgen wurde der Rekord erneut um einen Punkt überboten, daraufhin pendelte der Leitindex aber in einer engen Bandbreite von rund 20 Punkten unterhalb des Vortagesschlusses. Das mittlerweile erreichte Niveau habe die Gefahr von Gewinnmitnahmen erhöht, hiess es am Markt. Die grössten Verlierer unter den Blue Chips waren am Mittwoch Finanzwerte. So waren die Versicherer Swiss Life (-0.8%), Zurich (-0.6%) und Swiss Re  (-0.5%) belastet.

GLOBAL | Die Rekordjagd geht weiter

Die Wall Street hat am Mittwoch wieder neue Rekordmarken erobert. Zwar blieben die Aufschläge gering, doch wieder haben alle drei Leitindizes Allzeithochs erklommen. Jedoch sei nun etwas die Luft raus, hiess es von einem Beobachter. Zudem hielten sich die Anleger vor dem US-Arbeitsmarktbericht für September zurück. Spannung hatte auch im Vorfeld einer Rede von US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen geherrscht, doch sie enthielt sich aller Aussagen zu Geldpolitik oder Konjunktur.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch