6. September 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Zum Start etwas leichter erwartet. Die Schweizer Börse dürfte heute etwas leichter starten……..

Auch Europas andere Handelsplätze werden im Minus erwartet. Die Vorgaben von der Wall Street und aus Asien geben dabei die Richtung vor. Es ist die Nordkorea-Krise, die die Stimmung belastet. Aber auch US-Präsident Donald Trump sorgt immer mehr für Unverständnis. Der Euro handelt am Morgen knapp über der Marke von 1.19 USD und damit kaum verändert zum Vortag. Hier rückt die EZB-Sitzung am Donnerstag in den Fokus. Sollte der Euro einen erneuten Anlauf über die 1.20er-Marke machen, würde dies den Aktienmarkt belasten. Die Anleihen dürften nach der Aufwärtsbewegung vom Vortag auf dem erhöhten Niveau verharren.

SCHWEIZ | SMI schliesst kaum verändert  

Der Schweizer Aktienmarkt hat sich am Dienstag nach dem schwachen Wochenstart etwas gefangen, die Stimmung bleibt aber von Vorsicht geprägt. Am stärksten legten bei den Blue Chips die Aktien von Vifor (+2.4%) zu. Festere Tendenzen waren auch bei Richemont (+1.3%), ABB oder Sonova (beide +0.7%) zu sehen. Als Stütze setzten sich zudem Nestlé (+0.9%) in Szene. Novartis (+0.1%) und Roche (-0.2%) bewegten sich kaum vom Fleck. Den Bankaktien ist der Schwung im Verlauf des Tages abhanden gekommen und sowohl CS (-0.6%) als auch UBS (-1.2%) rutschten in die Verlustzone ab. Deutlicher liessen Swiss Life (-1.4%), Swiss Re und Bâloise (beide -1.6%) Federn, während Zurich Insurance um 0.9% nachgaben.

GLOBAL | Nordkoreakrise belastet Wall Street  

Mit deutlichen Abschlägen haben sich die Aktienindizes an der Wall Street am Dienstag gezeigt. Der Markt verarbeite noch die übers Wochenende gestiegenen Spannungen in der Nordkoreakrise, sagten Händler. Daneben lasteten enttäuschende Konjunkturdaten auf dem Markt: Die Auftragseingänge in den USA waren im Juli etwas stärker als erwartet zurückgegangen. Statt Aktien kauften die Anleger lieber vermeintlich sichere Häfen wie Gold oder den als Fluchtwährung beliebten Yen, aber auch Staatsanleihen. Die im Gegenzug fallenden Anleiherenditen zogen die Aktien von Banken und Versicherungen mit nach unten.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch