7. Juli 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Zum Start knapp behauptet erwartet. Die Schweizer Börse dürfte heute knapp behauptet eröffnen………..

Auch die anderen Handelsplätze Europas werden vor dem US-Arbeitsmarktbericht zum Wochenschluss mit einer leichteren Handelseröffnung erwartet. Das Jobwachstum in den USA sollte im Juni wieder stärker geworden sein, nachdem es im Mai überraschend nachgelassen hatte. „Die Investoren dürften sich mit Käufen vor dem wichtigsten Termin der Woche zurückhalten“, so ein Händler. Ob sie allerdings nach den Payrolls vor dem Wochenende dann noch mit Käufen an die Börse kommen, sei fraglich. Mit dem weiterhin über 1.14 USD notierenden Euro spreche einiges dafür, dass die Aktien den Tag auch im negativen Terrain beenden.

SCHWEIZ | SMI mit drittem Verlusttag in Folge  

Der Schweizer Aktienmarkt hat gestern erneut nachgegeben. Stark belastet wurde der Gesamtmarkt insbeson- dere von den schwachen Pharma-Schwergewichten. Novartis gaben 1.6% nach. Den Genussscheinen von Roche (-1.1%) machten eine Ratingabstufung der UBS zu schaffen. Nestlé verzeichneten zum Schluss ein moderates Minus von 0.2%. Im breiten Markt stand das Börsendebut der Versandapotheke Zur Rose im Fokus. Zur Rose hatte den Angebotspreis mit 140 CHF bereits am obersten Ende der Bandbreite festgesetzt und starteten im freien Handel an der Börse mit einem Eröffnungskurs von 151 CHF entsprechend einer Marktkapitalisierung von gut 900 Mio CHF. Mit der Schlussauktion wurde das Tageshoch von 159.90 CHF erreicht.

GLOBAL | Wall Street schliesst im Minus  

Ein kräftiger Renditeanstieg am Rentenmarkt hat der Wall Street am Donnerstag Abschläge beschert. Darin spiegelte sich die Sorge der Marktteilnehmer über ein Ende der ultralockeren Geldpolitik der Notenbanken rund um den Globus. „Es kommt eine nahezu einhellige Sicht aus den Notenbanken, dass diese unkonventionelle Politik zurückgefahren werden muss“, so ein Analyst. Standen im frühen Geschäft noch vor allem Technologiewerte auf den Verkaufslisten, gewann der Abschwung im weiteren Verlauf an Breite. Auch die zuletzt im Gleichklang mit den Renditen gestiegenen Bankenwerte konnten sich der Verkaufswelle nicht entziehen.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch