7. September 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Zum Start gut behauptet erwartet. Die Schweizer Börse dürfte heute gut behauptet eröffnen………

Auch an Europas anderen Handelsplätzen wird mit weiter steigenden Kursen gerechnet. Händler verweisen auf die guten Vorlagen der Auslandsbörsen und sehen gute Chancen, dass die so genannte Relief-Rally auch nach der EZB-Sitzung anhält: „Dann rückt gleich der große September-Verfall an den Terminbörsen in den Blick“, so ein Händler. Wegen der Euro-Stärke rechnen die meisten Analysten nicht mehr damit, dass EZB-Präsident Mario Draghi am Nachmittag konkrete Details zum Ausstieg aus dem Wertpapierkaufprogramm nennen wird. Nun wird sogar nicht mehr ausgeschlossen, dass Draghi verbal intervenieren wird, um den Höhenflug der Gemeinschaftswährung zu bremsen.

SCHWEIZ | SMI schliesst leicht tiefer  

Der Schweizer Aktienmarkt hat den Mittwochshandel mit einem kleinen Minus beendet. Bei den Blue Chips waren  Clariant (-1.8%) die grössten Verlierer. Auch Titel wie Partners Group (-1.3%), LafargeHolcim oder Dufry (je -1.0%) standen am Ende der Tabelle. Die Aktien von Swiss Re (-0.9%) und jene von Zurich (-0.7%) schlossen deutlich schwächer. Auch die Titel der in Europa aktiven Bâloise (-0.5%) sowie am breiten Markt von Helvetia (-1.2%) gaben im unsicheren Marktumfeld nach. Richemont gewannen 0.1% hinzu. Branchennachbar Swatch (-0.5%) schloss klar im Minus. Bei den Schwergewichten verlor Nestlé (-0.5%), während sich Novartis (unverändert) und Roche (+0.1%) stabil zeigten.

GLOBAL | Wall Street zeigt sich leicht erholt  

Leicht erholt haben sich die US-Aktienmärkte am Mittwoch gezeigt. Anfangs dämpften zwar zahlreiche Unwägbarkeiten die Kauflaune, wie etwa Zinssorgen, die Furcht vor einem neuen Hurrikan und die Nordkorea-Krise. Gegen sie konnten sich selbst gute Konjunkturdaten nicht durchsetzen. Erst als bekannt wurde, dass sich US-Präsident Trump und die Spitzen des Kongresses auf eine Anhebung der Schuldenobergrenze und Staatshilfen für die von Hurrikan Harvey Betroffenen geeinigt hatten, stabilisierten sich die Kurse. Der Dollar machte einen Teil seiner Verluste wett, und die Anleger zogen Geld aus den vermeintlich sicheren Häfen ab.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch