8. Juni 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Zum Start gut behauptet erwartet. Der Schweizer Aktienmarkt dürfte heute gut behauptet eröffnen……….

Mit steigenden Kursen rechnen Marktteilnehmer am sogenannten Super-Donnerstag auch an den anderen Märkte Europas. „Die Chance auf ‚Risk on‘ ist gut“, sagt ein Händler. Im Blick stehen die Wahl in Grossbritannien, die Sitzung der Europäischen Zentralbank und die Aussagen des von Trump entlassenen früheren FBI-Direktors James Comey vor dem Geheimdienstausschuss des Senats. Zur Wahl in Grossbritannien heisst es, neue Umfragen liessen wieder auf einen Ausbau der Tory-Mehrheit im Unterhaus schliessen. Premierministerin Theresa May hätte dann ihr Wahlziel erreicht.

SCHWEIZ | SMI schloss erneut im Minus

Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Mittwoch mit Verlusten abgeschlossen. Der Leitindex SMI erholte sich zwar bis zum Nachmittag in kleinen Schritten vom schwachen Abschneiden des Vortages, wurde dann aber durch fallende Ölpreise am Nachmittag wieder ins Minus gedrückt. Auffallend stark unter Druck standen am Mittwoch die Chemietitel von Clariant und Givaudan (beide -1.7%). Letztere litten unter einer Branchenstudie zu den Aromen- und Riechstoffherstellern. Die Analysten rechnen in der zweiten Jahreshälfte mit wachsendem Preisdruck. Die Givaudan-Titel seien ausserdem bereits teuer bewertet, hiess es weiter. Lonza büssten 0.8% und LafargeHolcim 0.9% ein. Lindt&Sprüngli gaben um 0.6% nach.

GLOBAL | Überraschung durch Comey

Die Wall Street hat am Mittwoch leichte Gewinne verbucht. Im Späthandel kam es zu einer Überraschung: Der vorbereitete Text des früheren FBI-Direktors James Comey für seine Anhörung vor einem Senatsausschuss am Donnerstag wurde bereits publiziert. Comey äussert darin deutlich, dass USPräsident Donald Trump ihn von Ermittlungen gegen den zurückgetretenen Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn abhalten wollte. Trump habe „Loyalität“ eingefordert. Damit könnte sich die Krise rund um die Russland-Verbindungen der Trump-Administration verschärfen

 

Quelle: AdvisorWorld.ch