8. September 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Zum Start etwas fester erwartet  ……..

Die Schweizer Börse dürfte heute etwas fester eröffnen. Auch Europas andere Handelsplätze werden gut behauptet erwartet. Durchwachsene Vorgaben aus Asien geben keine klare Richtung für den Handelsstart vor. Im Fokus steht am Morgen der Euro, der in der Nacht mit 1.2089 USD auf den höchsten Stand seit Januar 2015 gestiegen war. Dabei profitiert die Gemeinschaftswährung von einer Dollarschwäche, der US-Dollar-Index fiel auf ein 32-Monats-Tief. Bereits den zehnten Tag in Folge legte der Yuan gegenüber dem USDollar zu. Der Goldpreis ist der Profiteur der Dollarschwäche, der Preis für die Feinunze steigt auf ein 52-Wochen-Hoch. Im Handel wird nicht ausgeschlossen, dass es vor dem Wochenende im Tagesverlauf zu Gewinnmitnahmen kommt.

SCHWEIZ | SMI schliesst mit klarem Plus  

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag Gewinne verzeichnet. Unterstützung lieferten Novartis (+1.1%), Roche (+0.5%) und Nestlé (+0.4%). Prozentual grösste Gewinner waren derweil Sika (+2.1%), Clariant (+2.1%) und Givaudan (+1.7%). Auch Richemont und Swatch (je +1.5%) konnten ordentlich zulegen. Besonders unter Druck standen unter den Blue Chips hingegen Aryzta (-2.8%). Weiter im Blick waren zudem die Versicherungswerte: Bâloise (-1.2%), Swiss Re (-1.0%), Swiss Life (-0.6%) und Zurich (-0.1%) zeigten sich unterschiedlich stark belastet. Auch die Bankenwerte Credit Suisse (-0.8%) und Julius Bär (-0.2%) konnten an die leichte Erholung vom Vortag nicht anknüpfen. UBS (+0.1%) gingen hingegen mit moderatem Plus aus dem Handel. 

GLOBAL | Hurrikan Irma belastet Wall Street  

Hurrikan Irma war am Donnerstag zentrales Thema an den US-Börsen. Unter dem Eindruck des Sturms, der in der Karibik verheerende Schäden angerichtet hat und nun auf die USA zurast, gaben die Kurse anfängliche Gewinne ab. Die Anleger setzten lieber auf „sichere Häfen“ wie Gold und Staatsanleihen. Zweitschwächster Sektor nach den Medienaktien waren Finanzwerte. Die Aktien von Banken- und Versicherungen litten unter den gesunkenen Anleiherenditen. Versicherer wurden zusätzlich gedrückt von den Hurrikanschäden, für die sie zum Teil werden aufkommen müssen

 

Quelle: AdvisorWorld.ch