9. Januar 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Freundlicher Start erwartet………

Raiffeisen : Börse – täglich aktuel


Die Schweizer Börse dürfte heute mit leichten Gewinnen eröffnen. Die anderen europäischem Aktienmärkte könn­ten ebenfalls im Plus starten. Diese Prognose begründet ein Händler mit einem sich abzeichnenden Ausbruch des markt­breiten S&P-500 aus der Konsolidierung der vergangenen Wochen, der sich positiv auch auf die europäischen Akti­enmärkte auswirken werde. Der nachgebende Yen und der zum US-Dollar leicht abwertende Euro sprächen ebenfalls für Aktienkäufe, sagt der Händler. In der zweiten Handelswoche des Jahres dürften die ersten Quartals- und Jahresergebnisse von Unternehmen die Kurse bewegen.

SCHWEIZ | Vierter Gewinntag in Folge für den SMI

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag leichte Gewinne verzeichnet. Nach dem starken Start mit einem Anstieg des SMI um beinahe 200 Punkte an den ersten Handelstagen des neuen Jahres ist der Schwung vor dem Wochenende allerdings etwas zum Erliegen gekommen. Die Stimmung sei zwar grundsätzlich weiterhin positiv, hiess es in Markt­kreisen, erste Gewinnmitnahmen zu Beginn der neuen Wo­che würden allerdings nicht überraschen. Am Berichtstag bewegte sich der hiesige Leitindex vorerst mehrheitlich im Minus, ehe am Nachmittag Konjunkturdaten aus den USA etwas frischen Wind und etwas mehr Volatilität, per Saldo aber keinen grossen Sprung nach oben brachten. Grösster Verlierer war zum Schluss Julius Bär (-1.2%). Ähnlich hoch wie bei Julius Bär sind die Verluste bei Sika (-1.4%).

GLOBAL | Dow hat die 20‘000er Marke im Visier

Die Wall Street ist am Freitag Richtung 20‘000 Dow-Punkte marschiert. Insgesamt gut ausgefallene Arbeitsmarktdaten liessen die Zinserhöhungsfantasien wieder hochkochen, die aber am Aktienmarkt niemand mehr verschreckten. Bereits seit einiger Zeit beobachten Akteure, dass sich die Wall Street von der Geldpolitik abkoppelt. Alle drei Indizes markierten Allzeithochs und legten auch auf Wochensicht zu. Die offizi­ellen Arbeitsmarktdaten für Dezember zeigten einerseits ein im Dezember abgeschwächtes Stellenwachstum, das noch dazu die Erwartungen verfehlt hatte. Andererseits stiegen die Löhne mit der höchsten Jahresrate seit 2009.

 

 

Quelle: AdvisorWorld.ch