9. Januar 2018: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Börse wird gut behauptet erwartet. Freundlich gestimmt gehen die Marktteilnehmer in den heutigen Dienstag…..

Da auch die US-Indizes zum Teil weiter zugelegt hätten und aus Asien überwiegend positive Signale kämen, dürften auch hierzulande zumindest keine grösseren Gewinnmitnahmen einsetzen. „Vor allem die Schwäche des Euro dürfte weiter stützen“, sagt ein Analyst. Bei den Konjunkturdaten des Tage wird vor allem auf die deutsche Produktion und Handelsbilanz geachtet. „Der Markt will immer abgleichen, ob die harten Fakten aus der Realität auch den weit vorgelaufenen Sentiment-Indikatoren folgen“, so ein Analyst.  In Asien hat sich heute die Jahresanfangsrally in gedämpfter Form fortgesetzt. Die meisten wichtigen Börsen der Region legten zu, auch wenn die Aufschläge keine übermässig üppige Dimension aufwiesen.

SCHWEIZ | SMI schloss leicht tiefer  

Der Schweizer Aktienmarkt hat sich am Montag nach einem starken Start ins Jahr eine Verschnaufpause gegönnt. Erst am Freitag hatte der Leitindex SMI ein neues Allzeithoch erreicht und seinen mehr als zehn Jahre alten Rekordwert geknackt. Insgesamt sei die Stimmung an den Märkten weiterhin freundlich, erklärten Händler. Zu den grössten Gewinnern gehörten die Papiere von Swatch (+1.3%), Julius Bär (+1.0%) und Zykliker wie LafargeHolcim und Schindler (je +0.5%). Bei Logitech (+0.4%) hiess es aus verschiedenen Quellen, dass das Weihnachtsgeschäft gut gelaufen sei. Grösster Verlierer waren klar Givaudan (-2.2%).

GLOBAL | Rekordjagd gerät etwas ins Stottern  

Die Wall Street ist sich im Jahr 2018 bislang treu geblieben: am fünften Handelstag des Jahres markierten abermals alle drei wichtigen Börsenindizes Allzeithochs im Verlauf. Allerdings liess die Dynamik am Montag deutlich nach. Gebremst wurde der US-Aktienmarkt von Signalen, dass die Geldpolitik vielleicht doch zügiger und deutlicher gestrafft werden könnte als bisher vom Markt veranschlagt. Bislang gingen Börsianer von drei weiteren Zinserhöhungen 2018 in den USA aus. Loretta Mester, Präsidentin der US-Notenbankfiliale von Cleveland, hielt es jedoch für durchaus möglich, dass die Fed 2018 vier statt der bisher indizierten drei Zinserhöhungen vornimmt.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch