9. Oktober 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Zum Start gut behauptet erwartet…….

Die Schweizer Börse wird heute gut behauptet erwartet. Europas andere Handelsplätze sollten zum Wochenstart ebenfalls im Plus eröffnen. Der Euro notiert am Morgen gegenüber dem Dollar mit 1.1734 USD kaum verändert. Von dieser Seite sind damit keine besonderen Impulse zu erwarten. Spannend wird es im Verlauf der Woche, wenn die ersten Zahlen der neuen Berichtssaison über die Ticker laufen werden. Das geopolitische Umfeld zeigt sich nach dem Wochenende wenig verändert. So hat sich US-Präsident Trump erneut mit harschen Worten gegen diplomatische Bemühungen zur Beilegung des Atomstreits mit Nordkorea ausgesprochen. Auch die Lage in Spanien zeigt sich wenig verändert.

SCHWEIZ | SMI mit leichten Verlusten  

Der Schweizer Aktienmarkt ist am Freitag mit leichten Verlusten aus der Sitzung gegangen, hat aber dennoch die vierte Woche in Folge zugelegt. Die grössten Verluste verzeichneten Sika (-2.1%) und Kühne+Nagel (-1.6%), die beide zuletzt gut gelaufen sind. Das gilt auch für die ebenfalls zyklischen Richemont (-1.6%) und Swatch (-1.1%) auf den nächsten Verliererplätzen. Überdurchschnittliche Abgaben gab es darüber hinaus bei SGS und Givaudan (je -1.0%). Auch Clariant (-0.8%) büssten klar an Terrain ein, wobei gegen Handelsende noch etwa Volatilität in den Kurs kam. Nach unten abgestützt wurde der Gesamtmarkt vor allem von den defensiven Schwergewichten. Novartis (+0.4%) und Roche (+0.1%) zogen dabei im Gegensatz zu Nestlé (-0.2%) etwas an.

GLOBAL | US-Arbeitsmarkt überraschend schwach

Nach einer mehrtägigen Rekordserie haben die Blue Chips an der Wall Street am Freitag winzige Verluste verbucht. Die Anleger hätten etwas durchgeatmet, hiess es am Markt. Der Nasdaq-Composite erreichte im späten Geschäft sogar ein neues Rekordhoch. Der mit Spannung erwartete US-Arbeitsmarktbericht für September war überraschend schwach ausgefallen. Erstmals seit sieben Jahren sind Stellen verloren gegangen. Die Wirbelstürme in Texas und Florida hatten damit noch grössere Folgen für den Jobmarkt als angenommen. Zugleich legten aber die Stundenlöhne kräftig zu, während die Arbeitslosenquote sank.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch