Aktien verlieren vor EZB-Sitzung an Boden

Die EUR-Paare handelten vor der heutige EZB-Sitzung weitgehend seitwärts. Die Händler zögerten, vor Mario Draghis Rede und der Veröffentlichung neuer Wachstums- und …


Swissquote Europe Ltd


Inflationsprognosen risikoreiche Positionen einzugehen. Wir vermuten, dass die EZB es mit der Erhöhung ihrer quantitativen Programms nicht eilig haben wird, es aber über März 2017 hinaus auf September verlängern könnte. In der Tat glauben wir, dass die EZB mehr Zeit haben wir, die Folgen der Brexit-Abstimmung genauer zu beurteilen, v.a. jetzt wo das Vereinigte Königreich während des Sommers eine gute Performance gezeigt hat. Der EUR/USD trat in Tokio zwischen 1,1235 und 1,1258 auf der Stelle. Mittelfristig handelt die Einheitswährung weiter in ihrem Aufwärtstrendkanal, da der US-Dollar aufgrund der nachlassenden Erwartungen an eine Zinserhöhung weiter nicht durchstarten kann. Der Euro ist gegenüber dem Yen leicht gestiegen und der EUR/JPY handelt um 114,35.

Während der asiatischen Sitzung blieben die Anleger von den Aktien fern, drückten jedoch das gelbe Metall leicht höher.
Mit der Ausnahme des Hongkonger Hang Sengs handelten die asiatischen Regionalmärkte weitgehend in negativem Terrain. Gold ist 0,15% auf 2.186,20 USD angestiegen und konnte seinen langfristigen Abwärtstrendkanal nicht nach oben durchbrechen. Die japanischen Aktien sind 0,32% gefallen da der Yen die gestrigen Gewinne konsoliderte. Trotz des besser als erwartet ausgefallenen BIPs
für das 2. Quartal handelte der USD/JPY in Tokio in einer engen Spanne und
bewegte sich zwischen 101,41 und 101,92.

Die japanische Wirtschaft wuchs im Quartalsvergleich im Juni-Quartal um 0,2%, und war damit besser als die mittlere Prognose und die ersten Schätzungen von 0,0%. Allerdings glauben wir nicht, das es für die BoJ etwas ändert, da die Inflation anämisch bleibt und die Wachstumsaussichten schwach aussehen.

Die Rohstoffwährungen legten weiter zu, da die Jagd nach Renditen anhält. Nachdem der AUD/USD seit dem 31. August bereits um 2,35% gestiegen war, legte er am Donnerstag weitere 0,45% zu und erreichte 0,7713 in Sydney. Für die norwegische Krone gab es ein solides Kaufinteresse, da die Rohölpreise weiter auf dem Vormarsch waren. Der USD/NOK fiel 0,25% auf 8,1590, und das Brent-Rohöl stieg um 1,80% auf $ 48,85 pro Barrel.

Heute warten die Händler auf die Industrieproduktion aus Südafrika; den Inflationsbericht aus Brasilien; die EZB Zinsentscheidung und die Pressekonferenz; die Arbeitslosenansprüche und die Rohölbestände aus den USA.

Quelle: AdvisorWorld.ch