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Asiatische Aktien fallen mit Stabilisierung des Rohöls

Die asiatischen Aktienmärkte standen davor, den zweiten Tag in Folge in negativem Terrain zu schließen, da die Anleger sich fragten, ob der Rallye der Dampf ausgeht. In Japan ist der Nikkei um 1,88% gefallen und …


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der allgemeinere Topix ist um 2,17% eingebrochen, da der Yen die Gewinne konsolidierte. Nach einer starken Rallye in den letzten beiden Wochen konsolidierte der japanische Yen die Gewinne gegenüber dem Greenback, da der USD/JPY  im Tageshandel um 101 seitwärts handelte. Das Währungspaar wird sich wohl um die 100 stabilisieren. Nach oben ist der nächste Widerstand bei 107,49 zu finden (Hoch vom 21. Juli).

Der US-Dollar zeigte am Mittwoch die beste Performance, da er die starken Verluste wieder gut machte. Die Einheitswährung fiel gegenüber dem Greenback 0,18%, nachdem sie den Widerstand bei 1,1231 getestet hat (Fibonacci 61,8% auf die Abwertung vom Juni); in Tokio fiel das Paar auf 1,12 und wird wohl weiter mit negativer Tendenz handeln. Die nächste Unterstützung findet sich bei 1,1170 (Fibo 50%).

Der GBP/USD hat sich in Richtung der Spitze seines monatlichen Bereichs bewegt. Das Kaufinteresse wird vor der BoE-Sitzung am Dienstag moderat bleiben. Für den GBP/USD besteht ein Aufwärtsrisiko, da der Markt davon ausgeht, dass die BoE ihre Geldpolitik weiter lockern wird. Auch wenn der Markt die Zinssenkung weitgehend eingepreist hat, glauben wir weiter, dass die Zentralbank an ihrem vorsichtigen Ansatz festhalten wird, was eine mögliche Anhebung der geldpolitischen Anreize angeht, da die verfügbaren Daten keine wesentliche Verschlechterung der britischen Wirtschaft seit der Juli-Sitzung vermuten lassen. Sie werden daher wahrscheinlich versuchen, Zeit zu kaufen, indem sie sich sehr zurückhaltend ziegen, aber eine Zinssenkung ist unserer Meinung nach keine beschlossene Sache.

Der Aussi und der Neuseeland-Dollar hatten über Nacht eine schwere Sitzung, da die Energiepreise weiter nachgaben. Der AUD/USD rutschte in Sydney um 0,30% auf 0,7585 ab, und der Kiwi fiel gegenüber dem US-Dollar um 0,70% auf 0,7190. Die Rohölpreise hatten es schwer, den Kopf über Wasser zu halten. Das West Texas Intermediate notierte 0,10% höher, nachdem es am Dienstag mehr als 2% auf $ 39,55 pro Barrel gefallen war, und das Brent-Rohöl war mit -0,05% und einer Notierung von $ 41,78 leicht rückläufig. Beide testen derzeit ihre 200er DMA und werden diese wohl nach unten durchbrechen, da die Versorgungsschwemme anhält.

An den Aktienmärkten haben die europäischen Futures die negative Führung aus Asien nicht übernommen. Die Footsie notiert 0,21% besser, der DAX ist bei + 0,02%, der SMI bei + 0,26% und der CAC ist mit 0,15% im Plus. Die US-Futures geben nach, der S&P 500 verliert 0,12%, und die Nasdaq-Futures sind mit 0,06% ebenfalls leicht rückläufig.

Heute warten die Händler auf die ADP Beschäftigungsänderung, die MBA Hypothekenanträge und Rohöllagerbestände aus den USA; die Markit PMIs aus Brasilien, Großbritannien, der Eurozone, Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien und den USA.

Quelle: AdvisorWorld.ch