Barings übernimmt Research-Kosten nach MiFID II

Barings, einer der weltweit führenden Vermögensverwalter mit einem verwalteten Vermögen von über 288 Mrd. US-Dollar, hat angekündigt, die Kosten für externes Research mit Inkrafttreten der überarbeiteten Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID) selbst zu tragen…..

Dies gilt für das gesamte Portfolio an globalen Aktien-, Multi-Asset- und Anleihefonds der Gesellschaft, die unter die neuen MiFID-II-Regelungen fallen. Die neue Richtlinie tritt voraussichtlich am 3. Januar 2018 in Kraft.

MiFID wurde von der Europäischen Union entwickelt, um die Transparenz und Stabilität der Finanzmärkte nach der weltweiten Finanzkrise von 2007/2008 zu verbessern. MiFID II ist eine Überarbeitung der ursprünglichen MiFID-Richtlinie und berührt eine Vielzahl von Bereichen des Asset Management. In Bezug auf die Research-Kosten schreibt MiFID II künftig vor, dass Fondsgesellschaften, die in der EU aktiv sind, die Kosten für externes Research und die Transaktionsgebühren separat ausweisen müssen; bislang war es üblich, beide zusammen zu veranschlagen. Nach Einführung von MiFID II werden Fondsgesellschaften die Research-Kosten entweder auf ihre Kunden umlegen oder selbst übernehmen.

„Fundamentalanalysen bilden die Grundlage für eine erfolgreiche aktive Vermögensverwaltung. In den letzten Jahren hat Barings deshalb umfangreiche Investitionen getätigt, um seine hauseigenen Research-Kapazitäten auszubauen und somit die Kosten für externes Research zu senken“, sagt Ghadir Abu Leil-Cooper, Global Head of Equities. „Wir werden zum Nutzen unserer Anleger auch zukünftig auf externe Analysen zugreifen. Die Entscheidung, diese Kosten selbst zu tragen, ist für uns nur ein logischer Schritt zur Stärkung der partnerschaftlichen Beziehungen zu unseren Kunden.“

Tom Finke, Chairman und CEO von Barings, ergänzt: „Barings verfügt über ein Team aus hochqualifizierten und erfahrenen Research-Experten als Fundament für eine stabile globale Anlageplattform, die in erster Linie dazu dient, die Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen. Unsere Entscheidung, die Kosten für externes Research selbst zu tragen, deckt sich mit unserem übergeordneten Ziel, die partnerschaftliche Beziehung zu unseren Kunden zu stärken und ihre Interessen an erste Stelle zu setzen.“

Als aktiver Vermögensverwalter mit umfassender Expertise in allen traditionellen und alternativen Anlageklassen verfügt Barings über eine umfangreiche hauseigene Research-Abteilung mit mehreren Hundert erfahrenen Anlageexperten weltweit, um neue Anlagemöglichkeiten zu erschließen und Portfolios zu verwalten. In den vergangenen Jahren hat der Finanzdienstleister weitere Investitionen getätigt, um seine Research-Kapazitäten in den Bereichen Aktien-, Anleihe- und Multi-Asset-Fonds zu erweitern. Darüber hinaus plant Barings, in den kommenden Jahren den weiteren Ausbau seiner internen Research-Kapazitäten als Reaktion auf die steigende Kundennachfrage.

Quelle: AdvisorWorld