BlackRock Flash: Fokus auf Inflationsdaten aus Deutschland, Japan und den Vereinigten Staaten

Was letzte Woche geschah: Die letzte Woche stand ganz im Zeichen der Zentralbanken. Die japanische Zentralbank hat ihre Geldpolitik angepasst, unter anderem mit dem Ziel, eine steilere lokale Zinskurve herbeizuführen…….

 

Markteinschätzungen von Stephan Meschenmoser vom BlackRock Solutions Team


Die US-Notenbank hat die Leitzinsen unverändert belassen, jedoch auf eine mögliche Zinserhöhung bis zum Jahresende sowie einen voraussichtlich flachen Pfad der künftigen Zinsentwicklung hingewiesen.

Vorsicht mit langfristigen US-Staatsanleihen: Die tiefen Zinsen führen dazu, dass der Sicherheitspuffer für Anleger bei US-Staatsanleihen sehr gering ausfällt. Ein Anstieg der Zinsen bei US-Staatsanleihen um nur gerade 0,2 Prozentpunkte könnte das Zinseinkommen eines ganzen Jahres zunichtemachen. Andere festverzinsliche Anlageklassen, wie etwa US-Unternehmensanleihen oder USD-Schwellenländeranleihen, bieten einen grösseren Sicherheitspuffer bei ähnlicher Zinsvolatilität. Langfristigen US-Staatsanleihen kommt zwar immer noch eine wichtige Rolle in den Portfolios zu – Anleger bezahlen aber einen hohen Preis für die damit verbundenen Diversifikationseffekte.

Was diese Woche ansteht: Der Fokus richtet sich auf die Inflationsdaten aus Deutschland, Japan und den Vereinigten Staaten. Hartnäckig niedrige Inflationsraten in der Eurozone und Japan gelten als wesentlicher Grund für die zunehmenden geldpolitischen Massnahmen.

„Wir mahnen zur Vorsicht mit langfristigen US-Staatsanleihen. Ihnen kommt zwar immer noch eine wichtige Rolle in den Portfolios zu, Anleger müssen allerdings einen hohen Preis für die damit verbundenen Diversifikationseffekte bezahlen.“

Quelle: AdvisorWorld.ch