Börse täglich

Börse täglich : Auf Wochensicht Minus von 12%

Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute fest in die neue Handelswoche starten. Nach dem Kursabsturz in der Vorwoche werden auch die anderen Börsen in Europa zum Start in die neue Woche im Plus erwartet…….

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Von Raiffeisen


DER TAG | Kurserholung zu Wochenbeginn

Bereits am Freitagabend war zu erkennen, dass der Abgabedruck am Aktienmarkt etwas abnahm. Unterstützend wirken erste Aussagen, dass sowohl Fiskal- wie Geldpolitik bereit stehen, um gegebenenfalls aktiv zu werden. Die Coronaepidemie hat China im Februar einen massiven konjunkturellen Einbruch beschert. Die offiziellen Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende und das Dienstleistungsgewerbe stürzten auf Rekordtiefs ab.

SCHWEIZ | Auf Wochensicht Minus von 12%       

Der Schweizer Aktienmarkt fand auch am Freitag keinen Boden. Die Angst vor dem Coronavirus liess die Kurse weiter in den Keller fallen. In Marktkreisen wurde die zu Ende gegangene Börsenwoche als die schlechteste seit der Frühphase der Finanzkrise im Jahr 2008 bezeichnet. Auf Wochensicht resultierte ein Minus von rund 12 Prozent. Alle 30 Blue Chips lagen am Schluss klar im Minus. Am wenigsten unter die Räder kamen noch Richemont (-0.9%), Schindler (-1.2%) und Kühne+Nagel (-1.3%). Schindler dürfte nach Einschätzung von Händlern geholfen haben, dass der angeschlagene Konzern ThyssenKrupp die Aufzugssparte nun definitiv an ein Finanzkonsortium und nicht an einen Konkurrenten verkauft.

GLOBAL | Wall Street erneut auf Talfahrt      

Die US-Börsen haben am Freitag die heftige Kurskorrektur der vergangenen Tage aus Angst vor einer Coronavirus-Pandemie gebremst fortgesetzt, zwischenzeitlich knickte der Dow-Jones-Index aber über 3 Prozent ein. Gegen Handelsende kamen die Indizies jedoch von höheren Verlusten wieder zurück. Zentrales Thema war unverändert das Coronavirus. Der Schaden für die Weltwirtschaft dürfte immens sein, befürchteten Börsianer. Einige Marktteilnehmer verglichen die Lage mit vergangenen Krisen, etwa dem Platzen der Dot.com-Blase im Jahr 2000.

Quelle : AdvisorWorld.ch