Börse täglich

Börse täglich: Corona-Virus sorgte für Ausverkauf

Börse täglich : Die Schweizer Börse wird heute zum Start etwas fester erwartet.Nach den heftigen Verlusten vom Montag dürften die europäischen Börsen am Dienstag eine technische Erholung verzeichnen…..

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Von Raiffeisen


Die Sorge um die Ausbreitung des Coronavirus sowie deren Implikationen beschäftigen die Marktteilnehmer weiter.

Die Angst vor negativen Auswirkungen auf die Konjunktur bei einer schnellen und schwer kontrollierbaren Ausbreitung bestimmte heute auch das Geschehen an den Börsen in Asien.

Anleger trennten sich sicherheitshalber von Aktien, wobei die Verluste an jenen Aktienmärkten besonders hoch waren, an denen am Montag feiertagsbedingt nicht gehandelt wurde.

Allen voran stürzt der Kospi in Seoul um 3 Prozent ab.

SCHWEIZ | Corona-Virus sorgte für Ausverkauf          

Die Schweizer Börse hat am Montag ihren ersten Ausverkauf in 2020 erlebt. Es war das Corona-Virus, das den Anlegern den Wochenauftakt verhagelt hat.

Entsprechend suchten Investoren vermehrt Schutz in den als sicher geltenden Obligationen, beim Gold sowie im Franken. Der SMI sackte am Montag um 1.60% auf 10‘675.96 Punkte ab.

Auf Aktienseite kamen jene Branchen unter Druck, bei denen Investoren die stärksten direkten Auswirkungen befürchten.

Das sind allen voran die Uhrenhersteller Swatch (-2.5%) und Richemont (-2.7%). Aber auch Vertreter aus der Reisebranche wurden verkauft, wie Flughafen Zürich, Dufry oder Jungfraubahnen, die im breiten Markt zwischen 3.0 und 3.9% verloren.

Die Abgaben bei Logitech (-3.5%), AMS (-3.1%) und Temenos (-2.2%) fielen überdurchschnittlich aus.

GLOBAL | Hohe Verluste an der Wall Street     

Die Wall Street hat am Montag den höchsten Tagesverlust seit Anfang Oktober verbucht.

Trotz drastischer Massnahmen in China mit der Quarantäne von über 45 Millionen Menschen breitete sich das neue Coronavirus weiter aus und befeuerte damit die Angst vor einer unkontrollierbaren Pandemie.

Der Dow-Jones-Index verlor 1.6% auf 28‘536 Punkte. Die Neubauverkäufe fielen im Dezember zudem schwächer als vorausgesagt aus.

Quelle : AdvisorWorld.ch