Börse täglich

Börse täglich : Freundlicher Ausklang für SMI

Börse täglich : Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag mit etwas festeren Kursen geschlossen. Nach einem mehrheitlich negativen Tagesverlauf ist der SMI dabei erst kurz vor Handelsende in die Gewinnzone vorgestossen.

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Von Raiffeisen – Börse täglich


Händler erklärten dies mit der derzeit üblichen Volatilität, kon-krete Gründe für einen Stimmungsumschwung kurz vor dem Wochenende habe es nicht gegeben. Unter Druck standen insbesondere konjunktursensitive Titel wie Riche-mont (-2.6%) und Swatch (-2.1%) oder Adecco (-1.0%) und Kühne+Nagel (-1.2%). Auch Lonza (-1.7%) gaben für einmal klar nach, belastet von einer Abstufung durch JP Morgan auf „Neutral“. Die Margen-Erwartungen für den Pharmazulieferer seien zu hoch, hiess es unter anderem zur Begründung.

DER TAG |Börse zum Start fester erwartet

Die Schweizer Börse dürfte den heutigen Handelstag fester beginnen. Die anderen europäischen Aktienmärkte werden zum Start in die Woche ebenfalls im Plus erwartet. Die über-geordneten Themen sind weiterhin der Gesundheitszustand von US-Präsident Trump und der laufende Präsidentschafts-wahlkampf. Bisher scheint es so, dass der Vorsprung des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden stabil ist und an den Börsen auf ihn gesetzt wird. In Europa sind der nahende Brexit sowie die steigenden Corona-Infekti-onen in einigen Ländern die bestimmenden Themen.

GLOBAL | Trumps Corona-Infektion belastet

Die Coronavirus-Infektion von US-Präsident Donald Trump hat an der Wall Street zum Wochenausklang für Abgaben gesorgt. Allerdings konnten sich die Indizes von stärkeren Verlusten zur Eröffnung wieder erholen. Die Investoren befürchten, dass die für den 3. November angesetzte US-Präsidentschaftswahl verschoben werden muss und sich die Phase der politischen Unsicherheit damit verlängert. Auslöser für die Erholung waren Aussagen von Nancy Pe-losi, Vorsitzende des Repräsentantenhauses, dass die Ge-spräche über ein neues US-Hilfspaket fortgeführt werden sollen – trotz der weiterhin unterschiedlichen Standpunkte zwischen Republikanern und Demokraten.

Quelle : AdvisorWorld.ch