Börse täglich

Börse täglich : Gewinne schmelzen wieder ab

Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute mit leichten Verlusten eröffnen. Auch den anderen Börsen Europas steht am Mittwoch ein weiterer schwieriger Handelstag bevor………

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Von Raiffeisen


DER TAG | Knapp behaupteter Start erwartet

Auf das von US-Präsident Donald Trump für den Dienstag nach Handelsende in den USA angekündigte „dramatische“ Massnahmenpaket müssen die Finanzmärkte nämlich weiter warten. Der Vorstoss, die Lohnsteuer auszusetzen, um die Wirtschaft während des CoronavirusAusbruchs anzukurbeln, ist im Kongress ins Leere gelaufen. Die EZB-Sitzung am Donnerstag rückt in den Fokus der Finanzmärkte. Viele Beobachter sind sich einig, dass die an den Märkten bereits fest eingepreiste Zinssenkung von 10 Basispunkten wohl nicht ausreichen wird.

SCHWEIZ | Gewinne schmelzen wieder ab

Die Schweizer Börse hat am Dienstag nach einer volatilen Schlussphase den Handel praktisch unverändert beendet. Händler äusserten sich enttäuscht, dass sich der Markt nach den massiven Kursverlusten vom Vortag nicht habe erholen können. Aktien, die im Zuge der Panikverkäufe stark gefallen waren, zählten zu den grössten Gewinnern. So führten im SLI die Grossbanken mit UBS (+2.4%) und CS (+2.6%) zwar die Gewinner an. Zeitweise war das Kursplus aber deutlich höher. Hinter den Grossbanken folgte mit Novartis (+1.7%) ein Schwergewicht, dass den Gesamtmarkt nach unten auffangen konnte. Der Pharmariese hatte ein umfangreiches Aktienrückkaufprogram angekündigt. Danach folgen zyklische Werte wie Schindler (+1.3%), Swatch (+1.2%), Kühne+Nagel, LafargeHolcim und Logitech sowie Julius Bär (alle +0.9%).

GLOBAL | Wall Street mit kräftiger Erholung

Nach dem Kurseinbruch zu Wochenbeginn kam es am Dienstag an der Wall Street zu einer deutlichen Erholung. Allerdings verlief der Handel sehr volatil, denn die Verunsicherung bei den Investoren ist weiterhin hoch. Die übergeordneten Belastungsfaktoren mit der weiteren globalen Ausbreitung der Coronavirus-Epidemie und dem von Saudi-Arabien ausgelösten Öl-Preiskrieg blieben bestehen.

Quelle : AdvisorWorld.ch