Börse täglich

Börse täglich: Gewinnmitnahmen belasteten SMI

Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute im positiven Bereich in den Handel gehen. Mit einem etwas festeren Start rechnen Händler auch an den anderen Börsen Europas

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Von Raiffeisen


Die Indizes dürften die späte Erholung vom Vortag fortsetzen. Gute Zahlen von Intel sollten Tech-Unternehmen tragen. Klar im Fokus stehen die ersten EinkaufsmanagerIndizes des Jahres (PMIs).

Sollten sie weiter auf eine Konjunkturerholung deuten, dürfte es auch an den Börsen weiter aufwärts gehen.

Sollte sich zudem bewahrheiten, dass ein Vergleich um den Unkrautvernichter Roundup (Glyphosat) bevorsteht, könnte nach Einschätzung vieler Marktbeobachter eine Hausse der Bayer-Aktie folgen.

SCHWEIZ | Gewinnmitnahmen belasteten SMI

Der Schweizer Aktienmarkt hatte seinen Höhenflug zumindest vorläufig beendet und am Donnerstag erstmals nach sieben Börsentagen wieder schwächer geschlossen.

Als mögliche Gründe nannten Händler Gewinnmitnahmen auf dem sehr hohen Kursniveau.

An der Spitze der Verlierer standen Partners Group (-5.0% auf 894 CHF). Gewinnmitnahmen setzten die Aktien von Julius Bär (-3.0%) auf den zweitletzten Platz im SLI.

Unter Druck standen einmal mehr Swatch (-3.0%) und Richemont (-2.3%), die im Lichte der Ereignisse in Asien verkauft werden. In Fernost generieren die Luxusgüterhersteller einen guten Teil ihres Geschäftes.

Aus den Depots gekippt wurden auch verschiedene Zykliker wie Sika (-2.5%), die volatilen AMS (-3.0%), Temenos (-2.6%) und Kühne+Nagel (-2.6%). Auf der anderen Seite verbuchte einzig Sonova (+0.6%) ein Plus.

GLOBAL | Angst vor Pandemie lässt nach

Angesichts von neuen Rekordständen an der Wall Street ist die Luft für weitere Aufschläge dünner geworden. Gebremst wurden die US-Börsen am Donnerstag von der Befürchtung einer Pandemie in Asien.

Allerdings hellte sich die Stimmung auf, nachdem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitgeteilt hatte, wegen des neuartigen Coronavirus zunächst keinen internationalen Gesundheitsnotstand auszurufen.

Quelle : AdvisorWorld.ch