Börse täglich

Börse täglich : Inflationssorgen belasten

Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute knapp behauptet eröffnen. Schwache Vorlagen aus Asien dürften auch die Kurse an den anderen europäischen Börsen erst einmal weiter nach unten drücken.

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Von Raiffeisen – Börse täglich


DER TAG | Knapp behauptet

In Taiwan ist die Börse zeitweise um etwa 8% eingebrochen, allerdings auch wegen eines neuen Corona-Lockdowns. Erwartet wird ein Plus von 3.6% gegenüber dem Vorjahr. Daneben steht auch die Berichtssaison weiter im Blick mit einer Flut von Zahlen.

SCHWEIZ | Inflationssorgen belasten

Steigende Inflationssorgen haben die Aktienmärkte am Dienstag hierzulande, in ganz Europa und auch in Übersee auf breiter Front belastet. Der SMI schloss klar unter der Marke von 11‘000 Punkten. Händler verwiesen vor allem auf die US-Inflationserwartungen, die am Vortag aufgrund steigender Rohstoffpreise auf den höchsten Stand seit zehn Jahren geklettert waren. Der SMI beendete den Handel 1.21% tiefer auf 10‘989.32 Punkten. Der SLI verlor 1.51% und der breite SPI 1.27%. Bis auf Swisscom gaben sämtliche SLI-Werte nach. Im Fokus standen Swiss Life (-2.4%). Swiss Re (-1.8%) und Zurich (-1.7%) schlossen ebenfalls tiefer. Bei den Banken stach UBS (-3.2%) mit einem kräftigen Abschlag heraus. Julius Bär (-2.7%) und CS (-1.3%) geben ebenfalls nach. Tiefer ging es auch für Logitech (-3.2%), AMS (-2.1%), Adecco (-3.0%), Straumann oder Sonova (je -2.9%).

GLOBAL | Erneut Verluste an der Wall Street

Nach der Talfahrt vom Wochenbeginn ist es am Dienstag an den US-Börsen weiter nach unten gegangen. Inflationsangst liess Anleger dem Aktienmarkt den Rücken zukehren. St.-Louis-Fed-Präsident James Bullard rechnet mit einer Teuerung von 2.5 bis 3% im laufenden Jahr. Der Dow-Jones Index fiel um 1.4% auf 34‘270 Punkte, der S&P-500 verlor 0.9%, und der technologielastige Nasdaq-Composite gab um 0.1% ab. Der jüngste steile Anstieg der Rohstoffpreise, Lieferkettenprobleme und das Nachholen aufgeschobener Anschaffungen befeuerten Befürchtungen, dass die Inflation in den kommenden Monaten kräftig anziehen wird. Das würde sowohl die Renditen festverzinslicher Wertpapiere verringern als auch Aktien von Unternehmen belasten

Quelle : AdvisorWorld.ch