Börse täglich

Börse täglich : Mit viel Schwung in die neue Woche

Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute sehr schwach eröffnen.Negative Vorgaben von der Wall Street und den Aktien-märkten in Asien geben an den europäischen Börsen die Richtung vor……

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Von Raiffeisen


DER TAG |Negative Vorgaben aus USA und Asien

Die Schweizer Börse dürfte heute sehr schwach eröffnen.Negative Vorgaben von der Wall Street und den Aktien-märkten in Asien geben an den europäischen Börsen die Richtung vor. Übergeordnet sind die Corona-Pandemie und die weltweiten Lockerungen der Beschränkungen das bestimmende Thema. Daneben tritt die Berichtssaison verstärkt in den Fokus. Am Vormittag wird in Deutsch-land auf die vom Zentrum für Europäische Wirtschafts-forschung (ZEW) erhobenen Konjunkturerwartungen ge-schaut. Sie werden im April mit einem Anstieg auf minus 41.0 nach minus 49.5 im März erwartet.

SCHWEIZ | Mit viel Schwung in die neue Woche

Die Schweizer Börse hat ihre jüngste Aufwärtsbewegung zum Wochenauftakt unvermindert fortgesetzt. Sie setzte sich damit deutlich von anderen Börsenplätzen ab, die mit deutlich weniger Schwung unterwegs waren. In der an-gelaufenen Woche werden verschiedene SMI-Unterneh-men wie Sika, Roche, Nestlé und Credit Suisse ihre Quar-talsberichte zeigen. Der SMI schloss am Montag 1.79% höher bei 9‘785.27 Punkten. Im SLI kamen auf 27 Gewin-ner drei Verlierer. Weit vorne im Tableau fanden sich drei Papiere aus dem Gesundheitssektor wieder: Der Pharma-zulieferer Lonza (+4.2%), der Augenheilmittelkonzern Al-con (+3.1%) und der Hörgerätehersteller Sonova (+1.8%). Die beiden Schwergewichte Novartis (+2.0%) und Roche (+2.3%) erwiesen sich ebenfalls als Stütze des Marktes.

GLOBAL | Ölpreisabsturz belastet Wall Street

Ein massiver Einbruch des US-Ölpreises WTI hat zu Wo-chenbeginn für fallende Kurse an der Wall Street gesorgt. Dieser rutschte erstmals in negatives Terrain und markier-te ein Rekordtief. Der globale Nachfrageeinbruch habe für derart volle Lager gesorgt, dass der Platz für neue Öllieferungen knapp werde, hiess es zur Begründung. Es gebe kaum noch Lagerraum für die Ölflut am Markt, daher werde die Lagerung des im Mai zur Lieferung an-stehenden Erdöls kostspielig. Dies habe zu massiven Ver-käufen des Mai-Kontrakts geführt. Der Dow-Jones-Index verlor 2.4% auf 23‘650 Punkte.

Quelle : AdvisorWorld.ch