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Börse täglich: Nestlé-Aktien bremsen Erholung

Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute gut behauptet eröffnen.Auch die anderen europäischen Aktienmärkte werden etwas höher erwartet……….

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Von Raiffeisen


DER TAG | Gut behauptet zum Wochenschluss

Die Schweizer Börse dürfte heute gut behauptet eröffnen.Auch die anderen europäischen Aktienmärkte werden etwas höher erwartet. Die Richtung gibt weiter die Entwicklung des Coronavirus und seine Verbreitung vor. Für die gestiegene Risikobereitschaft der Anleger sorgt, dass die Zahl der Neuinfektionen gegenüber dem Vortag wieder deutlich gesunken ist auf knapp 5‘000 nach zuvor 14‘000. Dies sei eine positive Entwicklung, auch wenn sich die Zahlen schnell verändern könnten, sagt ein Marktstratege. Allerdings schliesse er nicht aus, dass es vor dem Wochenende auch noch zu Gewinnmitnahmen kommen könnte.

SCHWEIZ | Nestlé-Aktien bremsen Erholung

Die Schweizer Börse hat am Donnerstag nach einem schwächeren Verlauf zu einem Schlussspurt angesetzt und eine Spur höher geschlossen. Kurseinbussen beim Marktschwergewicht Nestlé wurden laut Händlern mit Gewinnen bei den Blue Chips Roche und Zurich aufgefangen. Die Coronakrise hinterliess Spuren am Devisenmarkt, wo der EUR zum CHF mit 1.0610 zeitweise so tief notierte, wie zuletzt im Sommer 2015. Dies verdeutliche die Zweifel der Anleger an der Fähigkeit der chinesischen Behörden, die Lage in den Griff zu bekommen, sagte ein Händler. Der stärkste Druck auf den Markt ging vom Schwergewicht Nestlé aus, dessen Aktien um 2.2% absackten. Der weltgrösste Nahrungsmittelkonzern hat Markterwartungen für das organische Wachstum knapp verfehlt und die Wachstumsziele nach hinten geschoben. Andere zyklische Aktien wie Kühne + Nagel (-1.4%), ABB (-1.0%) und Adecco (-0.6%) wurden ebenfalls abgestossen.

GLOBAL | Verluste wegen Coronavirus-Krise

An der Wall Street haben die Anleger gestern Nerven gezeigt. Die Indizes schwankten auf und ab und schlossen mit kleineren Verlusten. Nachrichten aus China wurden skeptisch beäugt. Denn das Land meldete eine starke Zunahme der Fallzahlen bei Neuerkrankungen in der Provinz Hubei, dem Epizentrum der Epidemie, vorgeblich basierend auf einer ausgeweiteten Diagnosemethode.

Quelle : AdvisorWorld.ch