Börse täglich

Börse täglich : SMI am Dienstag mit Verlusten

Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte den heutigen Handelstag mit leichten Gewinnen beginnen. Mit einem Stabilisierungsansatz rechnen Marktteilnehmer am Mittwoch an den anderen europäischen Börsen.

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Von Raiffeisen – Börse täglich


DER TAG | Gut behaupteter Start erwartet

DAX & Co dürften gut behauptet in die Sitzung gehen, heisst es mit Blick auf den FutureHandel. Nach dem US-Handel verläuft auch der asiatische Handel nur mit geringen Abschlägen. Einerseits belastet die Corona-Pandemie mit den Rückschlägen bei den Impfstoffen die Stimmung, ebenso die Brexit-Unsicherheit und die Ungewissheit um die US-Wahlen. Andererseits setzen die Marktteilnehmer auf weitere geld- und fiskalpolitische Stimuli.

SCHWEIZ | SMI am Dienstag mit Verlusten

Der Schweizer Aktienmarkt hat die Sitzung vom Dienstag mit Verlusten beendet. Nach einem zögerlichen Beginn hatte sich der SMI als wichtigster Schweizer Aktienindex im Laufe des Morgens relativ klar ins Plus vorgearbeitet, um danach aber wieder an Dynamik einzubüssen. Die schwächsten Blue Chips waren zum Handelsschluss AMS (-3.1%). Laut Händlern kam es bei den Aktien des Chip-Herstellers zu Gewinnmitnahmen im Vorfeld der Produktpräsentation des US-Grosskunden Apple am Dienstagabend. Unter den grössten Verlierern waren ausserdem die Versicherer Swiss Life (-2.3%), Zurich (-1.6%) und Swiss Re (-1.6%). Knapp ins Minus fielen auch die Aktien der beiden Grossbanken UBS und CS (je -0.3%). Als grösste Stütze für den Gesamtmarkt hatten sich lange Novartis (-0.4%) erwiesen, bis sie dann allerdings am späten Nachmittag ebenfalls ins Minus fielen.

GLOBAL | Wall Street wieder im Corona-Modus

Die Wall Street hat sich am Dienstag zweigeteilt präsentiert. Während die Technologiewerte nur ganz knapp abgaben, verlor der breite Markt deutlicher. Da der Technologiesektor in der Corona-Krise als Gewinner gilt, sprach das Muster an den US-Börsen für ein Hochkochen der CoronaSorgen. Dafür gab es auch handfeste Gründe, denn Johnson & Johnson (J&J) und Eli Lilly verschreckten Börsianer mit Hiobsbotschaften. J&J setzte eine Studie für einen CoronaImpfstoffkandidaten aus, weil ein Proband unter gesundheitlichen Problemen litt.

Quelle : AdvisorWorld.ch