Börse täglich

Börse täglich : SMI mit teilweise kräftigen Abgaben

Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute den Handelstag mit leichten Verlusten beginnen. Mit etwas schwächeren Kursen rechnen Händler am Mittwoch auch an den anderen Börsen Europas.

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Von Raiffeisen – Börse täglich


DER TAG | Etwas schwächerer Start erwartet

Die US-Vorlagen mit zwei schlechten Nachrichten könnten bremsen: Zum einen hat US-Präsident Trump die Verhandlungen zu einem weiteren Wirtschafts-Hilfspaket eingestellt. Langfristig mehr Tragweite für die Börsen habe ein Untersuchungsbericht des US-Wettbewerbsausschusses, heisst es. Er stelle nun endlich fest, dass die Marktmacht der US-Technologiekonzerne einem Monopol gleichkomme. Damit werde eine Zerschlagung der „FAANG“-Unternehmen von Facebook bis Google ein Thema für die Börsen. Aufgrund ihrer extrem hohen Marktkapitalisierung dürften die zu erwartenden Kursverluste ihrer Aktien auch vermeintlich marktbreite Indizes wie den S&P-500 nach unten ziehen.

SCHWEIZ | SMI mit teilweise kräftigen Abgaben

Der Schweizer Aktienmarkt hat die Sitzung vom Dienstag mit zum Teil recht deutlichen Abgaben beendet. Grösste Verlierer bei den Blue Chips waren den ganzen Tag Logitech (-5.1%). Hintergrund war ein Bericht, dass der iPhone-Hersteller Apple Kopfhörer und Lautsprecher von Drittanbietern wie dem Lausanner Peripheriegerätespezialisten aus dem Online-Angebot gekippt habe. Grössere Gewinnmitnahmen nach einer zuletzt bzw. im Jahresverlauf guten Performance gab es derweil auch bei Schindler (-3.2%), Givaudan (-2.3%), Lonza (-2.1%) oder Kühne+Nagel (-1.7%). Aber auch Nestlé (-1.5%) und Novartis (-1.3%) gerieten recht stark unter die Räder.

GLOBAL | Scheitern des Hilfspakets drückt Kurse

Nach einem richtungsarmen Start sind die Kurse an der Wall Street am Dienstag im späten Verlauf nach unten abgedreht. Grund war die Twitter-Mitteilung von US-Präsident Donald Trump, dass die Verhandlungen mit den oppositionellen Demokraten für ein neues Corona-Hilfspaket gescheitert sind. Bis zur Präsidentschaftswahl am 3. November würden die Gespräche eingestellt. Dies wog umso schwerer, weil sich USNotenbankgouverneur Jerome Powell erneut für eine weitere staatliche Stützung der US-Wirtschaft ausgesprochen hat.

Quelle : AdvisorWorld.ch