Börse täglich

Börse täglich : SMI mit Verlusten ins Wochenende

Börse täglich :  Die  Schweizer  Börse  dürfte  heute  etwas  fester  eröffnen. Mit einem insgesamt freundlichen Start in die neue Handels-woche  rechnen  Händler  am  Montag  an  den  Aktienmärkten in Europa.

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Von Raiffeisen – Börse täglich


DER TAG |Freundlicher Börsenstart erwartet

Die frischen Konjunkturdaten aus China und Japan gäben weiterhin zuversichtliche Signale und New York sowie die  globalen  Börsen  seien  weiter  auf  Erholungskurs.  Nur  der Feiertag in Grossbritannien dürfte noch höhere Gewinne ver-hindern, da hier wichtige Aktien aus dem Bank-, Pharma- und Minen-Sektor  fehlten.  „Richtige  Sektorumschichtungen  sind heute kaum möglich“, meint ein Händler.                                 

SCHWEIZ | SMI mit Verlusten ins Wochenende       

Der  Schweizer  Aktienmarkt  hat  die  Sitzung  vom  Freitag  mit relativ klaren Verlusten beendet. Nach einem schwachen Start hatte sich SMI bis zum Mittag zwar klar erholt, am Nachmittag ging  ihm  dann  aber  die  Puste  aus  und  er  gab  wieder  etwas deutlicher  nach.  Hauptgrund  für  das  Minus  im  hiesigen Markt waren vor allem die deutlichen Abgaben bei den SMI-Schwergewichten Nestlé, Novartis und Roche. Klar am stärksten belastet wurde der SMI durch die Abgaben bei Nestlé (-1.2%). Der Nahrungsmittelriese hat sein lo-kales  chinesisches  Wassergeschäft  an  die  Tsingtao  Bre-wery Group verkauft. Mit Roche und Novartis (je -1.0%) waren auch die beiden Pharmaschwergewichte gar nicht gefragt.                      

GLOBAL | Dow seit Jahresbeginn im Plus          

An  der  Wall  Street  hat  sich  am  Freitag  der  Aufschwung fortgesetzt. Der Dow-Jones-Index, Nachzügler unter den Hauptindizes,  eliminierte  die  Verluste  seit  Jahresbeginn und  liegt  nun  für  2020  im  Plus.  Zunächst  stützte  noch-mals die taubenhafte Rede von US-Notenbank-Präsident Jerome  Powell  vom  Vortag.  Später  gesellten  sich  noch Aussagen von James Bullard hinzu, dem Präsidenten der Fed von St. Louis. Er konkretisierte die künftige Geldpoli-tik, indem er sagte, die Fed könne für „eine ganze Weile“ eine Inflation von 2.5% tolerieren. Er erwarte ein Wirt-schaftswachstum im dritten Quartal von 20%. Die Rezes-sion sei vorüber, doch die Fed denke gegenwärtig nicht an Zinserhöhungen.

Quelle : AdvisorWorld.ch