Börse täglich

Börse täglich : SMI setzt Erholung fort

Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute sehr schwach in den Handel starten. Die Corona-Krise wird am Mittwoch an den europäischen Aktienmärkten voraussichtlich für einen schwachen Start in das neues Quartal sorgen………..

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Von Raiffeisen


DER TAG | Sehr schwach erwartet

„Nach den beispiellosen Schwankungen dürfte die Volatilität nur langsam zurückgehen“, sagt ein Marktteilnehmer. Belastet wird die Stimmung weiter vom globalen Herunterfahren der Wirtschaftsaktivität. In Japan ist der Tankan-Index auf den niedrigsten Stand seit mehreren Jahren gefallen. Auf der Unternehmensseite passen weitere Gewinnwarnungen oder Streichungen von Prognosen in das negative Bild. Es werden wieder zahlreiche Einkaufsmanagerindizes veröffentlicht.

SCHWEIZ | SMI setzt Erholung fort       

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag seine Erholungsbewegung fortgesetzt. Der Leitindex SMI rutschte im Tagesverlauf zwar zwischenzeitlich auch leicht ins Minus ab, erholte sich aber am Nachmittag mit einer positiven Wall Street wieder. Insgesamt schienen sich die Märkte nach den Unterstützungsmassnahmen von Regierungen und Notenbanken in der Coronakrise derzeit etwas zu beruhigen, meinte ein Marktanalyst. Starke Avancen gab es für die Versicherungsaktien Swiss Re (+6.1%). Gemäss den Analysten der UBS haben die Aktien des Rückversicherers wegen der Coronakrise zu stark nach unten korrigiert, entsprechend änderten sie ihre Handelsempfehlung auf „Buy“ von vorher „Sell“.

GLOBAL | Wall Street schliesst sehr schwach      

Rezessionsängste, befeuert von einer pessimistischen Studie von Goldman Sachs, gewannen die Oberhand. Goldman sieht die US-Wirtschaft im ersten Quartal um 9 und im zweiten um 34 Prozent einbrechen. Dass Verbraucherstimmung und Chicagoer Einkaufsmanagerindex im März nicht so schlecht ausgefallen waren wie befürchtet, beruhigte die Anleger nicht nachhaltig. Bei den Einzelwerten konnte sich die Ford-Aktie mit minus 4 Prozent der negativen Stimmung nicht entziehen, obwohl der Autohersteller sich im Zuge der Corona-Krise mit der Herstellung von Beatmungsgeräten ein neues Standbein schafft.

Quelle : AdvisorWorld.ch