Börse täglich

Börse täglich : SMI tief im Minus

Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte den heutigen Handel sehr schwach beginnen. Der sich weiter verschärfende Streit um die Herkunft des Coronavirus drückt nun weltweit auf die Börsenstimmung …

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Von Raiffeisen


DER TAG | Sehr schwacher Start erwartet

Die Schweizer Börse dürfte den heutigen Handel sehr schwach beginnen. Der sich weiter verschärfende Streit um die Herkunft des Coronavirus drückt nun weltweit auf die Börsenstimmung. „Die Schwäche dürfte von Asien nach Europa überschwappen“, sagt ein Marktteilnehmer. „Damit kursiert die Sorge, eine weitere Runde im Handelsstreit könnte die weltweite Rezession verstärken und verlängern“, sagt ein Marktteilnehmer. Tendenziell positive Daten zu einer Abnahme der Neuerkrankungen und der akut Infizierten würden deshalb in den Hintergrund gedrängt.

SCHWEIZ | SMI tief im Minus   

Der Schweizer Aktienmarkt hat die verkürzte Handelswoche vor dem langen „1. Mai“-Wochenende am Schluss mit einem deutlichen Minus beendet. Nach der Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) und der anschliessenden Medienkonferenz mit Präsidentin Christine Lagarde sah die Welt schon wieder düsterer aus, kommentierte ein Marktbeobachter. Denn die EZB befürchtet im Extremfall einen Einbruch der Wirtschaftsleistung in der Eurozone um bis zu 12 Prozent in diesem Jahr. Allein im laufenden zweiten Quartal könnte das Minus bei 15 Prozent liegen. Swiss Re (5.5%) kamen nach enttäuscht aufgenommenen Quartalszahlen unter die Räder. Beim Rückversicherer war der Verlust im ersten Quartal zwar nicht so hoch ausgefallen wie befürchtet, die Belastungen durch die Pandemie dürften aber noch weiter anhalten, hiess es vom Management.

GLOBAL | Wall Street sehr schwach   

Neben den bekannten Konjunktursorgen kochte das Thema Handelsstreit als zusätzlicher Belastungsfaktor hoch. US-Präsident Donald Trump hat China im Streit um den Ursprung der Coronavirus-Pandemie mit neuen Strafzöllen gedroht. Ein Marktstratege merkt an, dass die jüngste Rally am Aktienmarkt nicht das düstere Bild für die USWirtschaft wider. Der Präsident der US-Notenbankfiliale von St. Louis, James Bullard, warnte davor, dass ein längerer Stillstand der US-Wirtschaft zu dauerhaftem, tiefem Schaden führen könne.

Quelle : AdvisorWorld.ch