Börse täglich

Börse täglich: Vom Coronavirus geschüttelt

Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute etwas fester eröffnen. Mit einem festen Start rechnen Händler auch an den anderen europäischen Börsen am Freitag……

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Von Raiffeisen


Händler verweisen auf die günstigen Vorlagen aus den USA und aus Asien. In den USA drehten die Kurse im späten Geschäft ins Plus und in Asien legten sie überwiegend zu. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat zwar wegen des chinesischen Coronavirus den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen, sie hat aber auch ausdrücklich auf Reise- und Handelsbeschränkungen verzichtet.

SCHWEIZ | Vom Coronavirus geschüttelt        

Die Schweizer Börse ist am Donnerstag vom Coronavirus kräftig durchgeschüttelt worden. Die Angst vor den Folgen einer Ausbreitung der Lungenkrankheit aus China schwappte im Tagesverlauf von den asiatischen auf die europäischen Börsen und die Wall Street über. Der Leitindex SMI fiel um 1.02% auf 10‘748.92 Punkte. Nur Roche zeigten Gewinne, während Givaudan unverändert schlossen. An der Spitze der Verlierer standen Kühne+Nagel (-5.5%). Ebenfalls gebeutelt wurden Swatch (-3.9%). Im Strudel von Swatch wurde auch Konkurrentin Richemont (-1.9%) in die Tiefe gezogen. Adecco stürzte um 3.4% ab, während Temenos (-3.1%) und Logitech (-2.8%) ebenfalls massiv Federn lassen mussten. Auch Credit Suisse wurden abgestraft (-2.9%). Im Kielwasser von CS wiesen auf UBS (-1.6%) und Julius Bär (-1.0%) markante Verluste aus. Klötze am Bein des SMI waren die beiden Schwergewichte Novartis (-1.6%) und Nestlé (-1.1%).

GLOBAL | WHO hievt Wall Street ins Plus  

Nach zwei Tagen relativer Entspannung in Sachen Coronavirus war das Thema am Donnerstag wieder in den Fokus gerückt. Die Zahl der infizierten Patienten überstieg in China die der SARS-Epidemie von 2002/03. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rief daher den internationalen Gesundheitsnotstand aus. Doch stützte diese Schlagzeile den US-Aktienmarkt in der letzten Handelsstunde, denn im Anschluss drehten die Indizes ins Plus. Händler verwiesen auf den Umstand, dass die WHO trotz des Notstands keinen Grund für Reise- und Handelsbeschränkungen mit China sah.

Quelle : AdvisorWorld.ch