Börse täglich

SMI erreicht neuen Rekordstand

Börse täglich : Der Schweizer Aktienmarkt dürfte heute mit Gewinnen in den Handel gehen. Mit einem sehr freundlichen Start in den Mittwoch rechnen Händler auch an den anderen europäischen Märkten

Von Raiffeisen


Angesichts der Krise um den neuen China-Virus erscheint das unerwartet, dürfte jedoch auf die hohe Gewichtung von konjunktursensiblen Aktien in Europa zurückgehen.

Nach dem Kurseinbruch vor dem Hintergrund einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus am Vortag kommt es auch an den Börsen in Ostasien zur Wochenmitte zu einer leichten Erholung.

So steigen die Notierungen in Schanghai, Hongkong und Tokio. Allerdings sei die Gefahr keineswegs gebannt und dürfte die Börsen noch länger belasten, heisst es.

SCHWEIZ | SMI erreicht neuen Rekordstand

Der Schweizer Aktienmarkt hat im Dienstag trotz der Angst vor einer Epidemie in China einen neues Allzeithoch erreicht.

Mit grossem Abstand Spitzenreiter waren Lonza (+7.5%), die im Tagesverlauf ihre Gewinne immer weiter ausbauten. Der Pharmazulieferer ist 2019 erneut gewachsen.

Dahinter zeigten auch Logitech (+4.6%) einen steten Steigflug im Tagesverlauf.

Die Sparten Gaming und Video bescherten dem schweizerisch-amerikanischem Zubehörhersteller ein Rekordergebnis im Weihnachtsquartal, das die Erwartungen der Finanzgemeinde übertraf. Schindler kletterten um 3.0%.

Ausserdem erwiesen sich die defensiven Schwergewichte als Stütze des hiesigen Aktienmarkts.

Nestlé kletterten um 1.4%, während Roche (+0.6%) und Novartis (+0.2%) die Verlustzone verliessen, in der sie noch am Morgen gesteckt hatten.

GLOBAL | Angst vor Pandemie belastet Wall Street

Die Furcht vor einer gefährlichen Pandemie hat am Dienstag die US-Börsen erfasst, wobei sich die Kursverluste aber meist in Grenzen hielten.

Die Boeing-Aktie geriet derweil mit neuen Hiobsbotschaften zum derzeit mit einem Flugverbot belegten Flugzeugtyp 737 Max heftig unter Druck.

Der Flugzeughersteller bestätigte, dass die Unglücksmaschinen vom Typ 737 wohl noch bis zum Sommer am Boden bleiben müssten.

Quelle: AdvisorWorld.ch