Devisenmarkt vor EZB- und Fed-Reden wenig verändert

Im Tageshandel konnten die asiatischen Märkte nicht die Gewinne von gestern halten, obwohl die Wall Street positiv vorgelegt hatte. Jetzt, wo die wichtigsten Zentralbanken sich entschieden haben, länger abzuwarten, sucht der Markt nach einer neuen Antriebskraft. …


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Die Anleger werden sich daher auf die US-Daten konzentrieren und auf zahlreiche Reden der Fed-Mitglieder. Später heute werden Fed-Chefin Yellen sowie die Präsidenten Bullards, Evans und Mester eine Rede halten und jenseits des Atlantiks hören wir EZB-Präsident Mario Draghi vor dem EU-Ausschuss im deutschen Parlament sprechen.

Was die Daten angeht so waren die jüngsten PMI-Daten aus den USA leicht ermutigend, aber nichts um ins Schwärmen zu geraten. Der vorläufige Markit PMI für den Dienstleistungssektor für September ist von 51 im Vormonat auf 51,9 angestiegen, leicht über den Markterwartungen von 51,2. Zuletzt ist der vorläufige Composite PMI von 51,5 auf 52 geklettert. Der heutige Wirtschaftskalender ist sehr dünn bestückt, aber einige wichtige US-Daten werden vor dem Wochenende veröffentlicht werden. Nachdem der USD/EUR gestern um 0,60% gefallen war konsolidierte er zwischen 1,1203 und 1,1220, da die Anleger auf die Reden der US-Fedmitglieder warten bevor sie eine Richtung einschlagen. Die Hauptunterstützung nach unten findet sich weiter bei 1,1123 (Tief vom 31. August), während nach oben ein Widerstand bei 1,1366 liegt (Hoch vom 18. August).

Der Neuseeland Dollar hat die gestrigen Gewinne wieder abgegeben und kehrte auf 0,7270 zurück, nachdem er gestern im frühen europäischen Handel den Widerstand bei 0,7320 getestet hatte. Wir glauben, dass der Kiwi gegenüber dem Dollar nicht viel dazu gewinnen wird, da Händler davon ausgehen, dass die Reserve Bank of New Zealand auf ihrer nächsten Sitzung die Zinsen senken wird. Allerdings sollte die Zurückhaltung der Fed massive Abschläge beim NZD/USD verhindern. Auf der technischen Seite liegt eine Unterstützung bei 0,7222 (Tief vom 6. September), während auf der Oberseite das Hoch vom 22. September bei 0,7369 als erster Widerstand fungieren wird.

Die asiatischen Aktiengewinne waren eher negativ am Mittwoch. Der Nikkei gab um 1,31% nach, und der breitere Topix Index war 1,37% schwächer. In Hongkong fiel der Hang Seng um 0,42%. Die australischen und neuseeländischen Aktien waren jeweils um 0,12% und 0,52% besser. In Europa sind die Futures im positiven Bereich, was auf eine höhere Eröffnung hinweist.

Quelle: AdvisorWorld.ch