EFG International gibt Ergebnisse für das erste Halbjahr 2016 bekannt

Stabile Performance im Private-Banking-Kerngeschäft trotz anspruchsvoller Märkte und Kostensenkungsprogramm übertrifft Zielsetzungen  ….. 

 

Joachim H. Strähle, Chief Executive Officer von EFG International:


– Halbjahresergebnisse 2016 reflektieren schwierige Märkte und widriges Umfeld für die Finanzbranche; EFG erzielte im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode stabile Erträge im Private-Banking-Kerngeschäft; die Bruttomarge verbesserte sich geringfügig gegenüber dem zweiten Halbjahr 2015

– Die Nettoneugelder blieben in der Berichtsperiode nahezu unverändert, wobei die meisten Regionen gegen Ende des ersten Halbjahres 2016 eine positive Dynamik verzeichneten; die ertragsgenerierenden verwalteten Vermögen sanken gegenüber Ende 2015 vor allem aufgrund negativer Währungseffekte rund um den BrexitEntscheid sowie infolge der ungünstigen Marktentwicklung um 3%  

– Umsetzung des im November 2015 angekündigten Kostensenkungsprogramms ist dem Plan voraus; Einsparungen werden das Ziel von CHF 30 Mio. deutlich übertreffen, bei einer erwarteten zugrundeliegenden Kostenbasis (ohne Berücksichtigung nicht wiederkehrender Effekte) von CHF 274 Mio. für das zweite Halbjahr 2016; dies entspricht einem Rückgang um 12% gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode, einschliesslich des Gesamtjahreseffekts der Einstellungen aus 2H 2015; Fokus liegt weiter auf Kosten und Effizienz

– Vorbereitung der Integration von BSI in EFG ist dem Plan voraus; basierend auf den Stärken beider Banken soll eine führende Schweizer Privatbank mit globaler Reichweite, erheblichem Synergiepotenzial und der erforderlichen Grösse geschaffen werden, um langfristige Chancen im Wealth-Management-Geschäft zu nutzen

– Zugrundeliegender Reingewinn (ohne Lebensversicherungen) von CHF 38.1 Mio., gegenüber CHF 44.1 Mio. ein Jahr zuvor; IFRS Reingewinn von CHF 22.3 Mio., gegenüber CHF 48.0 Mio. im ersten Halbjahr 2015, belastet durch Sonderkosten und Rückstellungen im Zusammenhang mit der Übernahme von BSI sowie die Umsetzung des Kostensenkungsprogramms  

Joachim H. Strähle, Chief Executive Officer von EFG International:   “Im ersten Halbjahr 2016 war die Finanzbranche mit starkem Gegenwind und Unsicherheiten an den weltweiten Märkten konfrontiert. In diesem Umfeld erzielten wir robuste Ergebnisse in unserem Private-Banking-Kerngeschäft, verstärkten unseren Fokus auf CRO-Produktivität und -Effizienz und kamen mit unserem bereits im November 2015 angekündigten Kosten senkungsprogramm sehr gut voran. Am wichtigsten sind unsere guten Fortschritte beim Zusammenschluss mit BSI. Wir werden eine starke Privatbank schaffen, die uns Synergien bietet und im schwierigen aktuellen Umfeld die erforderliche Grösse aufweist. Ich bin von unserem Vorwärts-Momentum und unserem Potenzial für künftiges Wachstum überzeugt und erwarte, dass der positive Trend im zweiten Halbjahr 2016 bestätigt wird.”  

 

Quelle:  AdvisorWorld.ch