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EUR vor Sitzung der BoE in enger Spanne

Der US-Dollar startete gestern ruhig in die Woche, obwohl die Daten aus dem verarbeitenden Gewerbe düster ausgefallen sind. Der Dollar-Index, ein Maß für den Wert des USD im…


Swissquote Europe Ltd


Vergleich zu einem Währungskorb, handelte seit Montag innerhalb einer engen Spanne zwischen 95,550 und 95,85, da der US Markit Manufacturing unverändert ausfiel und den Durchschnittsprognosen von 52.9 entsprach während der ISM Manufacturing im Juli auf 52.6 abrutschte (Konsens 52 und alter Wert 53.2). Dieser Rückgang ist durch einen Rückgang bei bestimmten Unterkomponenten wie der Beschäftigung (49.4 gegenüber 50.4 im Juni) zu erklären sowie durch einen Auftragsüberhang (48,0 gegenüber vorher 52,5). Insgesamt war der Bericht nicht so düster, zeigte aber klar, dass das verarbeitende Gewerbe aufgrund eines starken Dollars und schwacher Wachstumsprognosen weiter anfällig ist. Der EUR/USD steckt weiter in dem Widerstandsbereich zwischen 1,1155-1,1186 fest (gleitender 50-Tagesdurchschnitt und Hoch vom 5. Juli), da die Anleger auf die negativen Auswirkungen des Brexit-Referendums warten.

Heute früh hat die Reserve Bank of Australia ihren Leitzins um 25 Bp auf 1,50% gesenkt. Das war keine Überraschung, da die Maßnahmen von den Marktteilnehmern weitgehend erwartet worden war. Zu Beginn fiel der AUD/USD auf 0,7491, bevor er sich auf 0,7540 erholte, da der größte Teil der Zinssenkung bereits eingepreist ist. Der Aussie hat daher ein wesentliches Abwärtspotential; das weltweit niedrige Umfeld könnte jedoch den Rückgang des Aussie abschwächen, da die Anleger verzweifelt nach Renditen suchen.Der AUD/USD bewegt sich um rund 0,7545 mit einer negativen Tendenz. Ein erster Widerstand findet sich etwa bei 0,7450, dann bei 0,7286 (Tief vom 16. Juni).

Der Kiwi stieg am Dienstag 0,63% gegenüber dem Dollar, nachdem die Inflationserwartungen für zwei Jahre leicht gestiegen waren. Dies vermeldete eine neue Umfrage der RBNZ. Die Erwartungen stiegen von 1,64% im zweiten Quartal auf 1,65% und waren damit etwas höher als 1,63%, dem Rekordtief aus dem März-Quartal. Alles in allem sollten diese Zahlen die Neigung der RBNZ für eine weitere Zinssenkung während der August-Sitzung erhöhen. Der NZD/USD testete in der frühen europäischen Sitzung 0,7218 und ist weiter auf dem Weg nach oben. Auf der Oberseite findet sich ein Widerstand bei 0,7325 (Hoch vom 12. Juli), während auf der Unterseite das gestrige Tief bei 0,7163 als Unterstützung dienen sollte.

An den Aktienmärkten können sich die europäischen Aktien der negativen Führung aus Asien nicht entziehen. Die meisten regionalen asiatischen Märkte waren in negativem Terrain, mit Ausnahme der chinesischen Festlandsaktien. Der Nikkei sank um 1,47%, während der Shanghai Composite um 0,35% zulegte. Die europäischen Futures zeigen viel Rot an, während die US-Futures insgesamt leicht höher notieren.

Quelle: AdvisorWorld.ch