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JPY fällt nach Details zum Anreizpaket

Es war für den japanischen Yen eine weitere volatile Sitzung. Die Spekulationen sind hoch, da der Markt versucht zu schätzen, was die BoJ bei ihrer Sitzung am Freitag machen wird. …..


Swissquote Europe Ltd


Und wenn man sich den USD/JPY in den letzten zwei Tagen ansieht sehen wir klar, dass der Markt absolut keine Ahnung hat, wie die nächste Maßnahme der BoJ aussehen wird. Premierminister Shinzo Abe gab jedoch mehr Informationen zum Steueranreiz, den seine Regierung implementieren möchte. Zu diesem Zeitpunkt wird es anscheinend ein Paket im Wert von 28 Bio. Yen sein (265 Mrd. USD), das die Wirtschaft ankurbeln soll, die Details hierzu werden in den kommenden Tagen veröffentlicht. Der USD/JPY ist in der frühen europäischen Sitzung gestern auf 103,99 abgerutscht, da die Marktteilnehmer eine enttäuschende Ankündigung von der japanischen Zentralbank erwartet haben. Am Mittwochmorgen büßte der Yen diese Gewinne wieder ein und testete die 106,5 gegenüber dem Greenback, bevor er sich um ca. 105,50 stabilisierte.

In den USA wird die FOMC-Sitzung für Juli in ihren letzten Tag starten. Wir gehen weiter davon aus, dass sie kein Ereignis sein wird, da die Fed keine soliden Daten hat, um eine Zinserhöhung in nächster Zukunft zu unterstützen. Das Committee wird somit einige geringe Änderungen an dem Statement vornehmen. Die Dinge werden dann im September ernst. Der EUR/USD trat in Tokio auf der Stelle, da er unter der Schwelle bei 1,10 feststecken blieb. Das Währungspaar handelt immer noch mit einer negativen Tendenz, da es den vierten Tag in Folge den Boden seines Abwärtskanals getestet hat – aktuell um 1,0975. Ein Bruch der 1,0950 wird den Weg in Richtung der nächsten Unterstützung weit offen lassen, die bei 1,0822 liegt (vom 3. Oktober).

Die Rohstoffwährungen waren während der asiatischen Session getroffen, da die meisten Rohstoffpreise niedriger notierten. Das West Texas Intermediate fiel um weitere 0,23% auf 42,85 $ pro Barrel, das Brent-Rohöl verlor 0,18% auf 44,80 $ pro Barrel. Seit dem vergangenen Donnerstag verlor das WTI nach erneut aufkommenden Ängsten über eine Angebotsschwemme. Der Rückgang des australischen Dollars wurde durch den gemischten Inflationsbericht zum zweiten Quartal verschärft, womit die Frage einer weiteren Zinssenkung der RBA im Raume steht. Der Gesamt-CPI lag bei 1% auf Jahresbasis, schwächer als im Vorquartal mit 1,3%, wohingegen die Durchschnittszahl bei 1,7% auf Jahresbasis lag. Damit stabil im Vergleich zum ersten Quartal, aber immer noch unterhalb der des Zentralbankziels von 2% – 3%.

An den Aktienmärkten waren die asiatischen Aktienrenditen am Mittwoch im Großen und Ganzen gemischt. Alle chinesischen Indizes waren im negativen Bereich. Die japanischen Aktien erholten sich von dem gestrigen scharfen Rückgang. Der Nikkei gewann wieder 1,98% dazu. In Europa zeigen die Futures grün an, was auf eine festere Eröffnung hindeutet

 

Quelle: AdvisorWorld.ch