PensExpert : Individuelle Vorsorgelösungen bleiben im Trend

In der beruflichen Vorsorge steigt die Nachfrage nach flexiblen Lösungen sowie freier Wahl der Anlagestrategie. 2016 erhöhten die vier PensExpert-Vorsorgestiftungen die Vermögen der Versicherten um 12,8% auf 3,7 Mrd. Franken. .…..

Jörg Odermatt, CEO und Mitgründer PensExpert


Die vier Stiftungen von PensExpert, einer führenden Organisation für individualisierte Lösungen im Schweizer Vorsorgemarkt, steigerten im vergangenen Jahr die Vermögen der Versicherten um 420 Mio. bzw. 12,8% auf 3,70 Mrd. Franken. Der Kadervorsorgeexperte PensFlex steigerte die Guthaben um gut 150 Mio. bzw. 11,5% auf 1,49 Mrd. Franken. Bei den Freizügigkeitsstiftungen PensFree und Independent kletterten die Vermögen um mehr als 260 Mio. bzw. 13,5% auf 2,21 Mrd. Franken. Independent ist zurzeit die einzige Schweizer Stiftung, welche im Rahmen des QROPS-Verfahrens britische Vorsorgegelder steuerfrei in die Schweiz transferieren darf. Pens3a bietet neben kostengünstigen Indexanlagen sowie der tiefsten Quellenbesteuerung für Auslandabreisende interessante Lösungen an und verfügt mit Assets von 24 Mio. Franken (+1,3 Mio.) noch viel Potential (Details zum Thema Auslandabreise siehe PensCheck).

Die PensExpert-Stiftungen offerieren ihren Versicherten die freie Wahl der Anlagestrategie, die mittels kostengünstigen Anlagefonds oder ab bestimmten Vermögen auch mit Einzelwerten umgesetzt wird. Dabei müssen die Anlagerichtlinien des Berufsvorsorgegesetzes eingehalten werden, welche eine maximale Aktienquote von 50% vorgibt. Die anderen 50% können in Anleihen, Immobilienfonds, Alternative Anlagefonds, Eigenhypotheken oder Liquidität investiert werden. Neuerdings gibt es auch die Möglichkeit, bis zu 50% des Portfolios via PensExpert Hypothekarpool in eigenen Immobilien zu investieren. Dies ist eine attraktive Alternative zu Anleihen, bei denen im Falle von Zinserhöhungen Kursverluste drohen, oder zu renditeloser Liquidität (mehr zum Thema Hypothekar-Darlehen siehe PensCheck).

Anreize zum Vorsorgesparen geben ausserdem Steueroptimierungsmöglichkeiten wie z.B. der Einkauf in die Kadervorsorge, um Vorsorgelücken zu decken. Ein Einkauf kann bei der Besteuerung von der Einkommenssteuer abgezogen werden. Dies ist vor allem dann interessant, wenn die Summe bei der Pensionierung nicht als Rente, sondern als Kapital bezogen wird, weil in diesem Fall ein reduzierter Steuersatz angewendet wird. Steueroptimierungen sollten jedoch mit Bedacht vorgenommen werden, weil die Steuerbehörden im Zweifelsfall eine Steuerumgehung vermuten .

Quelle: AdvisorWorld.ch