Degroof Petercam AM: Schweiz baut ihre Top-Position im OECD-Nachhaltigkeits-Ranking weiter aus

Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 ist die Schweiz im OECD-Nachhaltigkeitsranking von Degroof Petercam Asset Management von Platz 7 auf aktuell Platz 5 geklettert….

Ophélie Mortier, Responsible Investment Strategist bei Degroof Petercam AM


Besonders positiv stechen Hochschulbildung, Gesundheit, Wohlstand und Ökologie hervor

Im Bereich Umwelt gibt es dennoch Verbesserungspotential. Die Anzahl ökologischer Patente sowie Wasser- und Waldschutzgebiete schneiden im OECD-Vergleich nur durchschnittlich ab

Schweiz in der Gruppe der Top 5

In Bezug auf Gesundheit und Wohlstand, ökologische Qualität und Hochschulbildung kann sich die Schweiz von anderen führenden OECD-Staaten, wie Dänemark oder Deutschland, abheben. Fortschreitende Verbesserungen in diesen Bereichen haben dazu geführt, dass die Schweiz im aktuellen OECD-Nachhaltigkeits-Ranking des belgischen Vermögensverwalters Degroof Petercam AM auf Platz 5 geführt wird. Im ersten Halbjahr 2017 rangierte die Schweiz in diesem Ranking noch auf Platz 7.

Degroof Petercam AM bewertet bereits seit 2007 OECD-Staaten anhand ihrer Nachhaltigkeitsprofile mittels einer eigenen Methodologie. Fünf Kriterien stehen dabei im Fokus: «Transparenz und demokratische Werte», «Umwelt», «Bildung und Innovation», «Gesundheit und Vermögensverteilung der Bevölkerung» sowie «Wirtschaft».

Innovationsmeister mit leichten Schwächen im Umweltbereich

Obwohl die Schweiz im Global Innovation Index 2017 das siebte Mal in Folge auf Platz 1 gelistet wird, und damit das wirtschaftlich innovativste Land der Welt ist, haben die Eidgenossen in Bezug auf ökologische Innovationen Nachholbedarf.

«Schaut man sich die Innovationen im Umweltbereich an, stellt man fest, dass die Schweiz bei ökologischen Patenten nur im Mittelfeld rangiert», sagt Ophélie Mortier, Responsible Investment Strategist bei Degroof Petercam AM. «Nur 8 Prozent aller angemeldeten Patente in der Schweiz entfallen aktuell auf die Umwelt. Allerdings muss man auch berücksichtigen, dass durch den insgesamt hohen Innovationsgrad in der Schweiz die Patentdurchdringung in allen Sektoren sehr hoch ist».

Mit Blick auf die Umwelt wurde dem Thema «ökologische Vielfalt» bei Degroof Petercam AM zuletzt eine höhere Bedeutung bei der Erstellung des Nachhaltigkeits-Rankings beigemessen. Unter diesem Aspekt schauen sich die Nachhaltigkeitsexperten auch an, wie es um ökologische Ressourcen, wie zum Beispiel Wasser, bestellt ist.

«Wir haben festgestellt, dass die Schweiz unter den Aspekten Wasserknappheit und Waldflächen im Vergleich zu anderen OECD-Staaten nur durchschnittliche Scoring-Werte erhält. Auch hinsichtlich Umweltschutzzonen besteht Raum für Verbesserungen», sagt die Nachhaltigkeitsanalystin.

Und fügt hinzu: «Insgesamt gesehen schneidet die Schweiz in unserem OECD-Nachhaltigkeits-Ranking sehr gut ab. Der Bildungsstand ist deutlich überdurchschnittlich, die Jugendarbeitslosigkeit sehr gering, und auch die Zufriedenheit der Schweizer mit ihrer persönlichen Lebenssituation nimmt einen weltweiten Spitzenplatz ein».

Aktuelles OECD-Nachhaltigkeits-Ranking von Degroof Petercam AM

07 11 07 DEGROOFPetercam

Quelle: AdvisorWorld