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Raiffeisen: Grosse Mehrheit will in erneuerbare Energien investieren

Raiffeisen : Die Schweizer Bevölkerung mit Immobilienbesitz zeigt ein anhaltend grosses Interesse am Einsatz erneuerbarer Energien bei Liegenschaften.

Roland Altwegg, Leiter Produktmanagement bei Raiffeisen Schweiz


Das ist eine der wesentlichen Erkenntnisse der Studie «Kundenbarometer erneuerbare Energien», die von Raiffeisen Schweiz, der Universität St.Gallen und EnergieSchweiz zum zehnten Mal publiziert wurde.

Schwerpunkte der diesjährigen Studie «Kundenbarometer erneuerbare Energien» waren Einsatz und Nutzung erneuerbarer Energien in Gebäuden, die Rolle von Wirtschaft und Politik bei der Umsetzung der Energiestrategie 2050 sowie die Emotionen der Konsumentinnen und Konsumenten betreffend der Themen Klimawandel und Elektromobilität.

So beabsichtigen 75 Prozent der befragten Immobilienbesitzer, in erneuerbare Energien zu investieren oder haben sich dazu bereits entschieden.

46 Prozent haben sich schon von einer Fachperson bezüglich eines Gesamt-Energiekonzepts ihrer Immobilie beraten lassen.

Beim Entscheid für eine Investition in erneuerbare Energien ist das Hauptargument die Reduktion der Energiekosten, gefolgt von einem Beitrag zur Energiewende und der Erhöhung des Eigenversorgungsgrades. Immobilienbesitzer werden zudem bezüglich der Amortisationsdauer von energetischen Massnahmen geduldiger.

Über die Hälfte der Befragten ist der Meinung, die Investition sollte sich nach ungefähr zehn Jahren rechnen. In früheren Untersuchungen war die Mehrheit der Meinung, dass sich solche Investitionen bereits deutlich früher amortisiert haben müssten.

Ersatz von Ölheizungen scheitert oft am Geld

Die Befragten wünschen sich von den Banken und Experten eine aktive Beratung bei der Auswahl von erneuerbaren Energie-Investitionen und anderen nachhaltigen Anlagemöglichkeiten. «Das Vertrauen in die Banken ist gross, weil sie in der Lage sind, Chancen und Risiken von Investitionen in erneuerbare Energien und andere nachhaltige Projekte richtig einzuschätzen», erklärt Roland Altwegg, Leiter Produktmanagement bei Raiffeisen Schweiz.

Gerade beim Thema «Heizen und Wärme» empfiehlt Raiffeisen Immobilienbesitzern eine frühzeitige finanzielle Planung und sorgfältige Prüfung von alternativen Heizmöglichkeiten. «Unsere Erfahrungen im Alltag zeigen: hohe Investitionen bremsen oft den Ausstieg aus fossiler Heizenergie, wenn sie ihn nicht sogar vollständig stoppen», so Roland Altwegg.

Raiffeisen will mit einem umfassenden Beratungsprozess einen Beitrag zur Steigerung der Modernisierungsquote beim Heizungsersatz, bei Wärmeschutzmassnahmen und bei der Reduzierung des Ressourcenverbrauchs in der Schweiz leisten. Das ist im Interesse des Bundes und seiner Klimastrategie 2050, aber auch im Interesse von Raiffeisen mit dem Ziel der Kundenzufriedenheit dank weitsichtiger Beratung.

Roland Altwegg: «Letztlich profitiert der Kunde durch Werterhalt seiner Immobilie und mehr Lebenskomfort.» Mit der energetischen Immobilienbewertung in der Wohneigentumsberatung (Raiffeisen eVALO) hat Raiffeisen seit fünf Jahren ein optimales Beratungsinstrument im Angebot.

Seit 2011 führt der Lehrstuhl für Management Erneuerbarer Energien der Universität St.Gallen zusammen mit Raiffeisen Schweiz – und seit zwei Jahren auch mit EnergieSchweiz – eine repräsentative Umfrage unter gut 1000 Personen in der Schweizer Bevölkerung durch.

Das «Kundenbarometer erneuerbare Energien» erörtert und analysiert die Einstellung und das Verhalten der Schweizer Bevölkerung zu Energie- und Klimafragen. Die Umfrage hilft Raiffeisen Schweiz seit Jahren, neue Produkte und Dienstleistungen zu evaluieren und sie konsequent auf die Kundenbedürfnisse auszurichten.

Quelle: AdvisorWorld.ch