Pfister Markus SSPA

SSPA: Umsatz im dritten Quartal 2020 mit CHF 86 Mrd. leicht unter Vorjahresniveau

Der Umsatz mit Schweizerischen Strukturierten Produkten der grössten SSPA Mitglieder liegt im dritten Quartal 2020 mit CHF 86 Mrd. um CHF 8 Mrd. unter dem Quartalsergebnis von Q3 2019.

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Markus Pfister  SSPA Präsident


Der prozentuale Rückgang zum Vorjahresquartal beträgt 9%.

Der Umsatz der ersten neun Monate 2020 wächst gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 8% und erreicht CHF 289 Mrd.

Auf Renditeoptimierungsprodukte entfallen in Q3 2020 mit 46% etwas weniger als die Hälfte der Gesamtumsätze (CHF 39 Mrd.). Hebelprodukte, stellen mit 31% den zweitgrössten Anteil am Gesamtumsatz dar.

Der Umsatzanteil von Partizipationsprodukten fällt in Q3 2020 im Vergleich zum Vorjahr stark von 28% auf 13%.

Kapitalschutzprodukte machen einen Anteil von 10% des Quartalsumsatzes aus (Vorjahr: 11%). Der nominale Umsatz auf dem Primärmarkt ist im Vergleich zu Q3 2019 mit CHF 43 Mrd. fast unverändert, der Umsatzanteil steigt allerdings um 4 Prozentpunkte auf 51%. Der Umsatz des Sekundärmarktes fällt hingegen im Vergleich zum Vorjahr von CHF 49 Mrd. auf CHF 42 Mrd. und erreicht einen Anteil am Quartalsumsatz von 49%. Die wichtigsten Währungen sind USD, EUR und CHF mit einem Umsatzanteil von insgesamt 88%.

Die von Boston Consulting Group erstellte Statistik zur Wertschöpfung der Strukturierten Produkte berücksichtigt börsenkotierte als auch nicht börsenkotierte Produkte, die in oder für die Schweiz kreiert und national sowie international abgesetzt werden.

An der Erhebung für das dritte Quartal 2020 haben die SSPA-Mitglieder Banque Cantonale Vaudoise, Barclays Capital, Credit Suisse, Goldman Sachs, Julius Bär, Leonteq, Raiffeisen Schweiz, Société Générale, UBS, Vontobel sowie die Zürcher Kantonalbank teilgenommen. Sie repräsentieren den Grossteil des Schweizer Marktes.

Wichtigste Entwicklungen im dritten Quartal 2020

Auf Renditeoptimierungsprodukte entfallen in Q3 2020 mit 46% etwas weniger als die Hälfte der Gesamtumsätze (CHF 39 Mrd.).

Hebelprodukte erhöhen den nominalen Umsatz auf CHF 26 Mrd. (Vorjahr: CHF 16 Mrd.) und stellen mit 31% den zweitgrössten Anteil am Gesamtumsatz dar (Vorjahr: 17%).

Der Umsatzanteil von Partizipationsprodukten fällt in Q3 2020 im Vergleich zum Vorjahr stark von 28% auf 13%, der nominale Umsatz sinkt von CHF 26 Mrd. auf CHF 11 Mrd. Kapitalschutzprodukte erreichen einen Umsatz von CHF 9 Mrd. und machen einen Anteil von 10% des Quartalsumsatzes aus (Vorjahr: 11%).

Trotz Rückgang des nominalen Umsatzes von CHF 55 Mrd. in Q3 2019 auf CHF 48 Mrd. in Q3 2020 halten Aktien-Produkte mit 56% den grössten Umsatzanteil (Vorjahr: 58%).

Der nominale Umsatz von Devisen-Produkten sinkt von CHF 22 Mrd. auf CHF 21 Mrd., der Anteil am Gesamtumsatz steigt allerdings leicht von 23% auf 24%. Der Umsatzanteil von Anleihen-Produkten reduziert sich im Vergleich zu Q3 2019 von 11% auf 10% in Q3 2020, der nominale Umsatz fällt von CHF 10 Mrd. auf CHF 9 Mrd. Rohstoff-Produkte verdoppeln den Anteil am Quartalsumsatz von 3% in Q3 2019 auf 6% in Q3 2020, bleiben aber weiterhin auf niedrigem Umsatzniveau.

Nicht gelistete Produkte halten in Q3 2020 mit CHF 53 Mrd. 62% des Quartalsumsatzes, was einem Anstieg um 7 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der nominale Umsatz von gelisteten Produkten sinkt in Q3 2020 im Vergleich zum Vorjahresquartal von CHF 42 Mrd. auf CHF 32 Mrd., der Umsatzanteil erreicht 38%.

Geprägt durch einen starken Anstieg um 7 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahresquartal, ist der USD in Q3 2020 mit einem Anteil von 44% die Hauptwährung. Der EUR-Anteil fällt im Vorjahresvergleich um 3 Prozentpunkte auf 32%, der CHF-Anteil sinkt stark und erreicht 12% (Vorjahr: 18%).

SSPA-Präsident Markus Pfister kommentiert: «Auch im dritten Quartal zeigt sich, dass Investoren Marktchancen nutzen und die Flexibilität von Strukturierten Produkten schätzen. Auf der einen Seite verwenden risikoaverse Investoren Renditeoptimierungsprodukte, um durch die erhöhte Volatilität von Zusatzerträgen profitieren zu können. Auf der anderen Seite setzen risikoaffine Anleger vermehrt Hebelprodukte ein, um ihre Einschätzung zur Marktentwicklung effizient abzubilden.»

Quelle: AdvisorWorld.ch