Pfister Markus SSPA

SSPA: Umsatz in Q2 2021 CHF 81 Milliarden

SSPA: Umsatz in Q2 2021 mit CHF 81 Mrd. leicht tiefer als im Vorjahresquartal – Halbjahresumsatz 2021 mit CHF 175 Mrd. um 14% unter Rekordumsatz 2020

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Markus Pfister  SSPA Präsident


Der Umsatz mit Schweizerischen Strukturierten Produkten der grössten SSPA Mitglieder liegt im zweiten Quartal 2021 mit CHF 81 Mrd. um CHF 6 Mrd. oder 6% unter dem Quartalsergebnis von Q2 2020. Auf Halbjahressicht sinkt der Gesamtumsatz für das erste Halbjahr um 14% im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr mit Rekordumsätzen und beläuft sich auf CHF 175 Mrd. Über die Hälfte des Gesamtumsatzes (54%) im Q2 entfällt auf Renditeoptimierungsprodukte. Obwohl sich der nominale Umsatz von Hebelprodukten im Vorjahresvergleich reduzierte, stellt er mit 22% den zweithöchsten Anteil am Gesamtumsatz dar. Der Umsatzanteil von Partizipationsprodukten steig auf rund 16% an und derjenige von Kapitalschutzprodukten reduziert sich auf 7%. Aktien-Produkte bleiben weiterhin die dominierende Anlageklasse (59%), während die Anteile von Devisen-Produkten (25%) und Anleihe-Produkten (7%) rückläufig sind.  Die wichtigsten Währungen für Strukturierte Produkte sind USD, EUR und CHF. Der USD löst mit einem Umsatzanteil von 38% den EUR als Hauptwährung ab.

Die von Boston Consulting Group erstellte Statistik zur Wertschöpfung der Strukturierten Produkte berücksichtigt börsenkotierte als auch nicht börsenkotierte Produkte, die in oder für die Schweiz kreiert und national sowie international abgesetzt werden.

An der Erhebung für das zweite Quartal 2021 haben die SSPA-Mitglieder Banque Cantonale Vaudoise, Barclays Capital, Credit Suisse, Goldman Sachs, Julius Bär, Leonteq, Raiffeisen Schweiz, Société Générale, UBS, Vontobel sowie die Zürcher Kantonalbank teilgenommen. Sie repräsentieren den Grossteil des Schweizer Marktes.

Wichtigste Entwicklungen im zweiten Quartal 2021:

    Der Umsatz liegt mit CHF 81 Mrd. um CHF 6 Mrd. unter dem Quartalsergebnis von Q2 2020 (CHF 87 Mrd.); im Vergleich zum Vorjahresquartal reduziert sich der Umsatz um 6%.

    Mit CHF 175 Mrd. liegt der Umsatz im ersten Halbjahr 2021 um 14% unter dem Rekordumsatz im ersten Halbjahr 2020.

    Der Umsatzanteil von Renditeoptimierungsprodukten steigt im Q2 2021 auf 54% (Vorjahr: 45%); der nominale Umsatz erhöht sich auf CHF 44 Mrd. (Vorjahr: CHF 39 Mrd.). Hebelprodukte stellen mit 22% den zweitgrössten Anteil am Gesamtumsatz dar (Vorjahr: 28%); der nominale Umsatz reduziert sich auf CHF 18 Mrd. (Vorjahr: CHF 24 Mrd.). Im Q2 2021 erhöht sich der der nominale Umsatz von Partizipationsprodukten auf CHF 13 Mrd. (Vorjahr: CHF 9 Mrd.); der Umsatzanteil steigt von 11% auf 16%. Kapitalschutzprodukte sind mit einem nominalen Umsatz von CHF 6 Mrd. (Vorjahr: CHF 14 Mrd.) weniger gefragt und machen 7% des Quartalsumsatzes aus (Vorjahr: 16%).

    Dank eines Anstiegs des nominalen Umsatzes von CHF 43 Mrd. auf CHF 48 Mrd. im Q2 2021, erzielen Aktien Produkte mit 59% den grössten Umsatzanteil (Vorjahr: 50%). Der Anteil von Devisen-Produkten am Gesamtumsatz sinkt leicht von 26% auf 25%; der nominale Umsatz beträgt CHF 20 Mrd. (Vorjahr: CHF 22 Mrd.). Der nominale Umsatz von Anleihe Produkten steht bei CHF 6 Mrd. (Vorjahr: CHF 11 Mrd.); der Umsatzanteil fällt von 13% auf 7%.

    Nicht gelistete Produkte erzielen im Q2 2021 mit CHF 52 Mrd. (Vorjahr: CHF 58 Mrd.) 64% des Quartalsumsatzes (Vorjahr: 66%). Der nominale Umsatz von gelisteten Produkten bleibt im Q2 2021 im Vergleich zum Vorjahr konstant bei CHF 29 Mrd.; der Umsatzanteil steigt von 34% auf 36%.

    Der nominale Umsatz von Primärmarktprodukten bleibt im Q2 2021 im Vergleich zum Vorjahr konstant bei CHF 45 Mrd.; dies entspricht 56% des Gesamtumsatzes (Vorjahr: 52%). Der Umsatzanteil des Sekundärmarktes fällt im Vergleich zum Vorjahresquartal von 48% auf 44%. Der nominale Umsatz erreicht CH F 36 Mrd. (Vorjahr: CHF 41 Mrd.) USD.

    Der nominale Umsatz des USD reduziert sich im Q2 2021 leicht auf CHF 31 Mrd. (Vorjahr: CHF 32 Mrd.); trotzdem löst er mit einem Umsatzanteil von 38% (Vorjahr: 37%) den EUR als Hauptwährung ab. Der EUR Anteil fällt von 39% auf 36%; der nominale Umsatz entspricht CHF 29 Mrd. (Vorjahr: CHF 34 Mrd.). Im Quartalsvergleich hat der CHF leicht an Umsatzanteil gewonnen (neu 12%, Vorjahr: 11%); der nominale Umsatz bleibt konstant bei CHF 10 Mrd.

SSPA-Präsident Markus Pfister kommentiert: «Nach den pandemiebedingten Rekordumsätzen letztes Jahr haben sich die Umsätze auf hohem Niveau wieder normalisiert. Das zweite Quartal zeigt, dass Investoren im weiterhin volatilen Marktumfeld insbesondere Renditeoptimierungsprodukte bewusst einsetzen, um Anlagechancen zu nutzen. Darüber hinaus werden Marktbewegungen gezielt genutzt, was durch den steigenden Umsatzanteil von Hebelprodukten deutlich wird. »

Quelle: AdvisorWorld.ch