USD/JPY trotz Erdbeben stabil

Der S&P 500 hat gestern einen neuen Rekord eingestellt und auf einem Allzeithoch geschlossen. Damit hat er den alten Rekord vom 23. August dieses Jahr gebrochen. Der Blue Chip Index schloss am Montag bei  ….


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2.198 Punkten, da sich die Anleger weiter über die Wahl von Donald Trump freuten. Der symbolische Widerstand bei 2.200 blieb aber unangetastet. Am Dienstag folgten die asiatischen Aktien der Führung der Wall Street, und der Shanghai Composite legte 0,94% zu und der Hongkonger Hang Seng 1,51%. In Japan waren der Nikkei und der Topix trotz eines Erdbebens der Stärke 7.4 und Sorgen um einen möglichen Tsunami freundlich. Beide Indizes schlossen in positivem Terrain, der Nikkei schloss mit einem Plus von 0,31% und der Topix schloss 0,32% höher. Die neuseeländischen Aktien fielen unter die neutrale Schwelle und der S&P/NZX fiel um 0,48% auf 6.816,40 Punkte.

Am Devisenmarkt tun sich die Anleger schwer, einen neuen Impulsgeber zu finden, und der US-Dollar bleibt weiter in überkauftem Terrain. Der EUR/USD fiel im Tageshandel um 0,15%, nachdem er am Montag 0,30% zugelegt hatte. Wir bleiben bei unserer Meinung, dass das Paar kurzfristig eine Korrektur nach oben erfahren sollte. Doch die anstehende EZB-Sitzung am 8. Dezember wird die Händler davon abhalten, Long-Positionen im Euro einzugehen. Sieht man sich die Optionspositionierungen an, so sind die Anleger inzwischen extrem bärisch für die Einheitswährung, denn das sechsmonatige 25-Delta-Risk Reversal ist mit -2,50% im freien Fall, dies ist der niedrigste Wert seit Juni 2015. Der Indikator zeigt an, dass die Put-Optionen im Vergleich zu den Calls stark nachgefragt sind.

Der japanische Yen blieb über Nacht trotz des Erdbebens stabil. Der USD/JPY ist in der frühen asiatischen Sitzung  auf 110,27 gefallen, bevor er sich zur frühen europäischen Sitzung auf 111,24 erholte. Das Paar tut sich weiter schwer, den Schlüsselwiderstand bei 111,91 vom April dieses Jahres zu durchbrechen. Ebenso wie beim EUR/USD glauben wir, dass eine Korrektur gesund sein könnte, da sich das Paar in überverkauftem Terrain befindet.

Das Pfund Sterling stabilisierte sich heute Morgen, nachdem es gestern ca. 1,40% gestiegen war. Hier hatte die britische Premierministerin Theresa May versprochen, die Unternehmenssteuern zu senken, sehr wahrscheinlich unter 15%. Es dauerte auch nicht lange, bis wir eine Aufwertung des Pfundes gegenüber den meisten anderen Währungspaaren sahen. Der GBP/USD stieg wieder auf 1,25, während der EUR/GBP auf 0,8495 einbrach, der niedrigste Wert seit Mitte September.

Heute schauen sich die Händler den Einzelhandelsumsatz aus Dänemark an, die Leistungsbilanz aus Brasilien, die Arbeitslosenquote aus Südafrika, den Einzelhandelsumsatz aus Kanada, die Verkäufe bestehender Wohnungen und den Manufacturing Index der Fed in Richmond. 

Quelle: AdvisorWorld.ch