USD konsolidiert Gewinne

Nach einen wackeligen Start in die Woche sehe wir am Mittwoch bei den asiatischen Devisen eine ruhige Sitzung, da die meisten Währungspaare sich gefestigt haben. Am Aktienmarkt schien die Rallye an Momentum zu verlieren, da die Händler sich angefangen haben zu fragen, ob weitere Gewinne nachhaltig sind.


von Arnaud Masset- SwissQuote


Nachdem der EUR/USD am Dienstag 0,70% eingebrochen ist, stabilisierte er sich während der asiatischen Sitzung über der Schwelle von 1,10. Seit dem Brexit-Referendum befindet sich die Einheitswährung im Schwebezustand zwischen 1,09 und 1,12, da die Unsicherheit um die Zukunft Europas ohne das Vereinigte Königreich anhält.

Der Rallye des USD/JPY geht der Dampf aus, da sich das Paar dem starken Widerstand bei 106,84 nähert (Hoch vom 23. Juni). Wir schließen eine weitere JPY-Schwäche nicht aus, aber wir würden lieber auf das Ergebnis der nächsten BoJ-Sitzung warten, die in etwas mehr als einer Woche stattfindet. Nach unten findet sich eine erste Unterstützung bei 103,85 (Fibonacci 61,8% auf die Abwertung vom 24. Juni).

Die Rohstoffwährungen konnten etwas durchatmen, das sich die Rohölpreise erholt haben Die norwegische Krone hat die gestrigen Gewinne gegenüber dem US-Dollar teilweise wieder eingebüßt, wobei der USD/NOK vom 0,30% auf 8,4930 abrutschte. Mittelfristig handelt der USD/NOK weiter in seinem Aufwärtstrendkanal, da die Rohölrallye zum Stillstand gekommen ist.

In Neuseeland hat der Kiwi endlich nach der starken Abwertung durchgeatmet und hat sich gegenüber dem US-Dollar über 0,7020 stabilisiert. Der NZD/USD ist in Wellington 0,15% gestiegen und hat 0,7064 erreicht. Unserer Meinung nach bleibt die Tendenz weiter nach unten , da wir davon ausgehen, dass die RBNZ ihre Geldpolitik weiter lockern wird, indem sie ihren Leitzins senkt.

Ebenso legte auch der australische Dollar eine Pause ein und konsolidierte die Verluste der letzten Tage bei etwa 0,75. Das Paar handelt in einem sehr niedrigen Volatilitätsumfeld. Ebenso wie der Kiwi zeigt der Trend eine Abwärtsstimmung an, da in den nächsten Wochen mit einer Zinssenkung seitens der Reserve Bank of Australia zu erwarten ist.

Auf dem heutigen Wirtschaftskalender stehen kaum Termine, da weder in den USA noch in der Eurozone Wirtschaftsdaten veröffentlicht werden. Allerdings werden die Händler auf den CPI-Bericht für den Monat Juni aus Südafrika warten, die ILO Arbeitslosenquote aus dem Vereinigten Königreich und die Rohöllagerbestände aus den USA. Die BCB (Brasilianische Zentralbank) wird ebenfalls ihre Zinsentscheidung mitteilen (keine Änderung erwartet).

Quelle: AdvisorWorld.ch