USD und Aktien legen zu, nachdem Deutsche Bank Ängste zurückgehen

Nach einem kleinen Abverkauf am Freitag und düsteren Wirtschaftsdaten war der US-Dollar am ersten Tag der Woche allgemein nachgefragt. Der neuseeländische Dollar zeigte unter den G10-Währungen die schlechteste Performance, da er im Tageshandel 0,37% gegenüber dem Greenback einbüßte und auf 0,7254 USD abrutschte.


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Insgesamt bewegt sich das Währungspaar weiter in seinem kurzfristigen Bereich zwischen 0,7222 und 0,7369. Der NZD/USD testete seinen gleitenden 50-Tagesdurchschnitt der letzten Woche – aktuell bei 0,7255 – und konnte darüber schließen. Das Kaufinteresse geht jedoch weiter zurück. Wird er durchbrochen, so ist der Weg frei bis zum Boden des Aufwärtstrendkanals bei ca. 0,71.

Das Pfund Sterling hat seine Verluste am Montag ausgeweitet, nachdem die britische Premierministerin Theresa May erklärte, dass die Regierung bis Ende des ersten Quartals 2017 den Artikel 50 des Vertrags von Lissabon auslösen könnte. Der GBP/USD ist  0,26% gefallen und erreichte 1,2920. Offensichtlich liegt die Tendenz weiter zur Unterseite hin, da der Markt weiter auf die negativen Auswirkungen des Brexits wartet. Nach unten sehen wir eine starke Unterstützung bei 1,2866 (Tief vom 15. August), wird sie durchbrochen, wird das Tief vom 6. Juli bei 1,2798 die allerletzte Unterstützung sein.

Der japanische Yen zeigte sich in Tokio trotz des leicht schwächeren Tankan-Berichts wenig verändert. Der aktuelle Index zu den Geschäftsbedingungen für große Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes blieb im dritten Quartal unverändert bei 6, unter den Durchschnittsprognosen von 7. Auch der Index für die Prognosen lag unverändert bei 6 gegenüber Konsensprognosen bei 8. Der Yen gab um 0,10% gegenüber dem Greenback auf 101,30 nach. Die kurzfristigen Niveaus gleichen denen am Freitag mit einer Unterstützung bei 100,10 (Tief vom 22. September) und einem Widerstand bei 102,79 (Hoch vom 21. September).

Bei den Aktien handeln die asiatischen Aktien weitgehend im positiven Bereich, da die Sorgen um die Deutsche Bank nachgelassen haben. Die Aktie des deutschen Kreditinstitutes ist an der Wall Street 14% gestiegen und erreichte 13 USD; am Donnerstag war sie bei 11,50 USD gelegen. In Japan stieg der Nikkei um 0,90% und der allgemeinere Topix legte um 0,60% zu. In Hongkong ist der Hang Seng um 1,02% gestiegen, und der Taiex stieg in Taiwan um 0,73%. In Europa waren die Futures eher durchwachsen, wobei der Euro Stoxx 50 um 0,23% niedriger notierte und der Footsie 0,09% zulegte.

Quelle: AdvisorWorld.ch