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Zwei Jahre nach dem Start verdreifacht Stouff Capital das verwaltete Vermögen

Zwei Jahre nach dem Start verdreifacht Stouff Capital das verwaltete Vermögen und kann 2020 eine gute Performance vorlegen

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Julien Stouff, CEO von Stouff Capital

Nach der Einführung des ersten Fonds im Oktober 2018 baut Stouff Capital ihre Präsenz bei den Privatanlegern aus und steht künftig auch institutionellen Investoren offen. Ihre quantamentale Managementstrategie für globale und liquide Aktien mit optionalem «konvexem» Schutz hat sich als leistungsstärker erwiesen als die Vergleichsindizes. Die Gesellschaft konnte die von ihr verwaltete Vermögensmasse in den vergangenen zwölf Monaten verdreifachen.

Nach einer turbulenten Handelsperiode konnte Stouff Capital in den ersten beiden Jahren ihrer Existenz ihr Performance-Ziel erreichen: Die Genfer Asset-Management-Boutique generierte eine Nettoperformance von 13.5%. Die Volatilität belief sich auf nur ein Drittel der Volatilität des Marktes. Dank eines asymmetrischen Renditeprofils, das die Verluste bei einer Abwärtsbewegung der Märkte begrenzt und gleichzeitig von den Aufwärtsbewegungen profitiert, konnte ihr Fond zwei von vier starken Markteinbrüchen für sich nutzen und überholte damit die Hedge Fund Equity Indizes sowie die mehrheitlich ins Minus gerutschten quantitativ gemanagten Fonds.

Im April 2020 traten neue Nachwuchs-Investoren auf den Plan, die so genannten «Robinhood-Trader». Sie haben die Mikrostruktur des Aktienmarktes grundlegend verändert. Seither war diese Strategie besonders effizient und führte zu einer Nettorendite von 6% für 2020.

Diese Leistung beruht grösstenteils auf einem Alpha, das auf die spezifische Auswahl von Long- und Short-Positionen zurückzuführen ist: Jede Woche treffen die Algorithmen im Investment-Universum der weltweit grössten Kapitalisierungen eine quantitative Auswahl der besten und schlechtesten Gesellschaften. Der Fundamentalanalyst behält davon 100 Long- und 50 Short-Positionen nach Vorgabe eigener Überzeugungen, aktueller Themen oder besonderer Ereignisse. Die aus diesem Ansatz hervorgegangenen Long-Portfolios übertrafen ihre Vergleichsindizes um jährlich 5%. Die Short-Portfolios kamen sogar 9% schlechter weg. Insgesamt ergab sich ein jährlicher Bruttobeitrag von 9.5% (vgl. Grafiken im Anhang).

Christopher Tremege, der auf die Fonds von Stouff Capital spezialisierte Sales Manager von REYL & Cie, erläutert: «Die REYL-Bank ist sehr zufrieden mit der Entscheidung, mit Stouff Capital zusammenzuarbeiten. Auf diese Weise können wir unseren Investoren eine liquide Strategie bieten, die quantitative Spitzentechniken mit kurzfristigen taktischen Anpassungen kombiniert. Wir freuen uns sehr, Stouff Capital und damit einen lokalen Vermögensverwalter fördern zu dürfen, der hohe Transparenz mit einem bewährten Investment-Prozess verbindet.»

Mit diesem Ansatz lässt sich das Verhältnis von Rendite und Risiko optimieren. Die emotionale Voreingenommenheit des Fundamentalmanagers wird ausgeschaltet. Gleichzeitig verbessert das Konzept die Schwachstellen der Algorithmen, die zwar die Vergangenheit analysieren können, aber weder die aktuelle Lage noch die Zukunft einschätzen können. Als Pfizer zum Beispiel spektakuläre Fortschritte bei der Impfstoffentwicklung bekannt gab, erlebte der Markt am 9. November eine radikale Wende – weg von den Wachstumstiteln, die vom Lockdown profitiert hatten, hin zu Value-Titeln. Stouff Capital hatte ein solches Szenario seit Monaten vorbereitet. Dank der algorithmusgesteuerten diskretionären Anpassungen konnte das gesamte Portfolio in weniger als zwei Stunden neu ausgerichtet werden, so dass am Ende des Tages eine positive Rendite von 1.26% generiert wurde, während die meisten Hedgefonds im Minus landeten.

Diese rasche Umsetzung ist auf die systematische Verwendung des Learning-Tools zurückzuführen, das abnorme Bewegungen sofort identifizieren kann. Diese Technologie unterstützt das ökonomische Denken und verleiht dadurch eine hohe Echtzeit-Reaktivität und auch die Fähigkeit, Chancen zu erkennen, zum Beispiel vielversprechende Börsengänge (IPOs), die für die grossen Werte der Zukunft stehen.

Der 9. November ist ein Schlüsseldatum: Er bildet die BASIS, von der aus Stouff Capital langfristigere Trends extrapolieren wird. Im Rahmen eines Hausse-Marktes werden ihre Portfolios die Value-Titel übergewichten, die eine Profitsteigerung ausweisen könnten, und Leerverkäufe von Titeln tätigen, die vom Lockdown profitiert haben, in der Welt nach Covid-19 jedoch höchstwahrscheinlich wieder an Wert verlieren dürften. Ganz konkret: Ihre Algorithmen tätigen neue Wertpapierkäufe im Finanzsektor. Dabei verringert sich der Anteil der Technologie in den Portfolios.

Das Fazit von Julien Stouff, CEO von Stouff Capital

«Wir freuen uns, innerhalb von zwei Jahren die Grenze von 20 Millionen US-Dollar an verwaltetem Vermögen überschritten zu haben. Wir haben uns vorgenommen, Ende 2021 mit der Unterstützung der REYL & Cie. 100 Millionen US-Dollar zu erreichen. Um weiter wachsen zu können, werden wir in Kürze ein neues Managementmodell einführen.»

Quelle: AdvisorWorld.ch